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NEWS zur WM 2023 powered by Speedo

(29.07.2023 | Bild: Mine Kasapoglu) Es war der Tag der Wiederholungstäterinnen. Sowohl Kaylee McKeown als auch Katie Ledecky konnten ihre Medaillensammlung im heutigen Finalabschnitt der Weltmeisterschaft in Fukuoka (Japan) weiter ausbauen. Die Magdeburgerin Isabel Gose wurde starke Fünfte über die 800m Freistil.

Viele 50m und 100m Sprintstrecken – sowohl in den Halbfinals als auch in den Finals – standen am siebten Tag der diesjährigen Weltmeisterschaft auf dem Programm. Das Highlight der Finalläufe aus deutscher Sicht war jedoch die lange Freistilstrecke. Hier schickte sich Isabel Gose an, nach ihrem Deutschen Rekord über 400m Freistil auch über die 800m nachzulegen. Bis zur 600m Wende konnte sie sich im Kampf um Platz drei behaupten und lag sogar auf Kurs des Deutschen Rekordes ihrer Vereinskollegin Sarah Wellbrock (8:16,43 Minuten). Am Ende musste sie ein wenig einreißen lassen und wurde in neuer persönlicher Bestzeit von 8:17,95 Minuten Fünfte. „Ich bin mega happy mit der persönlichen Bestzeit und dem fünften Rang. Ich werde alles tun, um meinen Traum von einer Medaille in Doha oder Paris erfüllen zu können“, sagte die 21-Jährige nach ihrem Rennen.

Im Kampf um Gold führte heute erneut kein Weg an Superstar Katie Ledecky vorbei. Sie schwamm von vorneweg ein kontrolliertes Rennen, lag eine Zeit lang sogar unter ihrer eigenen Weltrekordzeit und war in 8:08,87 Minuten knapp fünf Sekunden schneller als der Rest des Feldes. Es ist ihre 21. Goldmedaille bei einer WM und die sechste über diese Strecke. Der Kampf um die weiteren Podestplätze hingegen blieb bis zum Ende spannend. Letztlich hatte die Chinesin Bingjie Li in 8:13,31 Minuten (Asienrekord) die Hände knapp vor Ariane Titmus an der Wand. Die Australierin komplettierte in 8:13,59 Minuten (Ozeanienrekord) ihren Medaillensatz bei dieser WM. Sie hat bereits Gold über 400m Freistil sowie in der 4x200m Freistilstaffel und Silber über 200m Freistil gewonnen.

Eine weitere Goldmedaille fügte auch Kaylee McKeown ihrer Sammlung hinzu: Mit dem Titel über 200m sicherte sie sich das Triple über die Rückenstrecken. Mit der dritten Silbermedaille im dritten Rückenrennen musste sich hingegen Regan Smith begnügen. Die US-Amerikanerin ging auf den ersten 100m knapp eine halbe Sekunde unter Weltrekordzeit an, musste ihrem hohen Angangstempo aber – wie auch schon über 200m Schmetterling – Tribut zollen. Am Ende gewann McKeown recht deutlich in 2:03,85 Minuten vor Smith (2:04,94 Minuten). Das Podium komplettiert die Chinesin Xuwei Peng (2:06,74 Minuten).

Bei dieser Weltmeisterschaft hingegen noch nicht allzu häufig im Wasser gesehen haben wir Sarah Sjöström. Für sie standen bisher lediglich die 100m Freistil in der schwedischen Staffel auf dem Programm. Im heutigen Finalabschnitt zeigte sie jedoch, dass man auch sie bei dieser WM auf dem Schirm haben sollte. Über 50m Schmetterling sicherte sie sich in 24,77 Sekunden den Titel vor Yufei Zhang aus China (25,05 Sekunden, Asienrekord) und der US-Amerikanerin Gretchen Walsh (25,46 Sekunden). Es ist Sjoestroems fünfte Goldmedaille bei einer WM über diese Strecke. Nur knappe zehn Minuten nach ihrem Triumph über die 50m Schmetterling sorgte sie im Halbfinale über die 50m Freistil zudem für einen neuen Weltrekord. Mehr dazu hier: 23,61! Sarah Sjöström sprintet WELTREKORD über 50m Freistil

In den weiteren Finals des Tages war die deutsche Mixedstaffel über die 4x100m Freistil im Einsatz. Die Zusammenfassung gibt es hier: Australien mit Weltrekord | DSV-Staffel nah am Deutschen Rekord

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