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Breite Schultern, dünne Knochen. Was Schwimmen mit dem Körper macht

  1. Durchatmen mit Pferdelunge

Mal eben 50m durchgetaucht, 500m die 10er-Atmung gerockt und anschließend vom Teamkollegen am Auftauchen gehindert worden - man kann getrost behaupten, dass Schwimmer mit der Zeit eine richtige Pferdelunge entwickeln (müssen). Schwimmer haben den längeren Atem, denn während des Schwimmens vertieft sich die Atmung und die Lunge wird gut durchblutet. Außerdem trainiert das Schwimmen die Muskulatur der Atemwege und verbessert die Vitalkapazität. Die Atemmuskulatur wird insofern trainiert, als dass der Wasserdruck dafür sorgt, dass das Einatmen schwerer fällt. So müssen die Muskeln härter ran als auf dem Land. Das Ausatmen wird durch den Druck übrigens erleichtert. Nicht umsonst wird gerade Asthmatikern der Schwimmsport empfohlen. Kinder und Jugendliche, die regelmäßig schwimmen, steigern ihr Lungenvolumen und verringern ihr Asthmarisiko. Also freut euch auf die nächste Atempyramide, denn nur so gibt uns unsere Lunge die nötige Puste für den Wettkampf. Und genau die brauchen wir für den Sieg!

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