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(02.03.2019) Am Freitag begann der offizielle vom Weltverband FINA vorgegebene Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele 2020 und als weltweit erste Athletin nutzte keine geringere als Federica Pellegrini ihre Chance, die geforderten FINA A-Normzeiten zu unterbieten.

Bei der Trofeo Cittá in Mailand gewann die amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin von 2008 souverän die 200m Freistil. Dabei blieb sie in 1:57,18 Minuten genau eine Zehntel unter dem FINA A-Cut.

Nur Athleten, die bis zum 29. Juni 2020 die A-Normzeiten unterbieten, sind seitens des Weltverbandes sicher für Olympia startberechtigt. Weitere Athleten, die die leichteren B-Normen unterboten haben, dürfen nur auf Einladung der FINA und des Internationalen Olympischen Komitees bei den Spiele im kommenden Jahr starten. Das heißt aber nicht, dass Pellegrini ihr Ticket nach Tokio bereits in der Tasche hat. Den nationalen Verbänden steht es frei, zusätzlich eigene Qualifikationsvorgaben aufzustellen, die härter als die FINA-Normen sind.

Neben Pellegrini waren auch weitere Weltstars in Mailand schnell unterwegs. Über die 200m Schmetterling schnappte Laszlo Cseh in 1:56,60 Minuten dem Südafrikaner Chad le Clos (1:57,23) den Sieg weg. Cseh lag damit nur zwölf Hundertstel über der FINA A-Norm. Auch bei Katinka Hosszu fehlte nicht viel. Sie gewann unter anderem die 200m Schmetterling in 2:09,09 Minuten (A-Cut: 2:08,43). 

Über die 200m Brust kam zudem die EM-Finalistin Francesca Fangio der Olympia-Norm recht nahe. In 2:25,67 Minuten schlug sie 15 Hundertstel über der geforderten Zeit an.

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