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(11.03.2015) Der Weltverband FINA hat einen neuen Gastgeber für die Schwimm-WM 2017 gefunden. Die Weltmeisterschaften in zwei Jahren werden in Budapest stattfinden. Die ungarische Hauptstadt springt für den ursprünglichen Ausrichter Guadalajara (Mexiko) ein, der die Schwimm-WM aus finanziellen Gründen hatte zurückgeben müssen.


Nur vier Wochen nachdem Guadalajara kurzfristig als Gastgeber der Schwimm-WM 2017 zurücktreten musste, hat der Weltverband FINA einen Ersatz gefunden. Budapest wird als Austragungsort der Weltmeisterschaften in zwei Jahren einspringen.

Dies gaben Ungarns Premierminister Viktor Orban und Cornel Marculescu, der Exekutivdirektor der FINA, am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt.

Budapest war ursprünglich als Gastgeber der Schwimm-Weltmeisterschaften 2021 eingeplant und rückt nun in der Reihenfolge der WM-Austragungsorte nach vorn. Für die Junioren-WM, die eigentlich in zwei Jahren in der Donaumetropole hätte stattfinden sollen, wird nun ein neuer Ausrichter gesucht.

Es werden die ersten Schwimm-Weltmeisterschaften in Ungarn sein. Trotzdem konnte man schon oft Erfahrungen mit internationalen Großevents sammeln. Bereits die Europameisterschaften 1926, 1958, 2006 und 2010 fanden in Budapest statt.

Zuletzt war der Alfréd-Hajós-Schwimmkomplex auf der in der Donau gelegenen Margareteninsel Austragungsort für die Schwimm-Events. Bei der WM 2017 wird jedoch ein brandneues Schwimmstadion am Ufer der Donau zum Einsatz kommen.

Nach der Absage Guadalajara als Gastgeber für die Schwimm-WM 2017 hatten auch Berlin und Hamburg ihr Interesse an der Ausrichtung der Titelkämpfe bekundet. Eine erfolgreiche Austragung der Weltmeisterschaften hätte im Rennen um die Olympischen Spiele 2024 Punkte bringen können.