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(09.11.2013) Am ersten Tag  der siebten Station in Tokio gab es für den gesamten Weltcup-Tross ein kleines Jubiläum zu feiern: den 20. Weltrekord. Drei Tage nach dem Meeting von Singapur konnte die australische Mixed Staffel über 4x50m Lagen ihre eigene Bestmarke erneut verbessern. Hinzu kamen durch Alicia Coutts und Daniel Gyurta zwei neue Weltcup-Rekorde. Eine weitere Medaille gab es zudem für DSV-Ass Dorothea Brandt.


Zum Auftakt des vorletzten Weltcups dieser Saison sorgten die internationalen Stars für einen neuen Weltrekord und zwei neue Weltcup-Rekorde. In der Besetzung Robert Hurley, Christian Sprenger, Alicia Coutts und Cate Campbell schwamm die australische Lagen-Mixed Staffel zu ihrem dritten Weltrekord innerhalb weniger Tage. In 1:37,84 Minuten konnte das Team aus Down Under die eigene Bestmarke, die sie beim Meeting in Singapur aufgestellt hatten, um fast zwei Zehntel verbessern.

Für weitere Highlights sorgten Daniel Gyurta und Alicia Coutts. Der ungarische Weltmeister siegte über die 200m Brust in 2:01,30 und verbesserte damit seinen eigenen Weltcup-Rekord, den er in Berlin aufgestellt hatte, um 0,07 Sekunden. An einem Weltrekord knapp vorbeigeschwommen ist Alicia Coutts. Die Australierin siegte über 100m Schmetterling in neuer WC-Rekordzeit von 55,30 Sekunden und blieb lediglich 0,25 Sekunden über dem Rekord der Französin Diana Bui Duyet.

Für die deutschen Schwimmer sprangen am ersten Wettkampftag eine Silbermedaille und drei Finalteilnahmen heraus. Über 50m Freistil verbesserte sich Dorothea Brandt im Vergleich zum Vorlauf um mehr als eine halbe Sekunde. Die Essenerin belegte zeitgleich mit Bronte Campbell in 23,91 Sekunden hinter deren Schwester Cate (23,47) den zweiten Platz.

Auch Hendrik Feldwehr konnte über 50m Brust seine Leistung aus dem Vorlauf deutlich verbessern. Am Ende langten seine 26,61 Sekunden  zu Platz sechs. Den siebten Sieg in Serie erschwamm sich hier Roland Schoemann. Der Südafrikaner siegte in 26,12 Sekunden vor 100m-Weltmeister Christian Sprenger und Kouichirou Okazaki. (26,26 bzw. 26,47 Sekunden)

Theresa Michalak stand nach ihrem Vorlaufaus über 200m Lagen von Singapur diesmal im Finale. Beim Sieg von Weltcupspitzenreiterin Katinka Hosszu  belegte die Hallenserin in 2:08,31 Minuten den fünften Platz.

Ausdauerspezialistin Sarah Köhler ging im schnellsten Lauf über 800 Meter Freistil an den Start, in dem sie in 8:30,13 auf Platz sechs ins Ziel schwamm. Der Sieg ging wie schon in Singapur an die Neuseeländerin Lauren Boyle (8:06,15 Minuten).

Die fünfte Deutsche im Bunde, Franziska Hentke hatte bereits gestern ihre Starts für den heutigen Tag aufgrund eines Infekts abgemeldet. Auf ihrer Facebook-Seite ließ sie verlauten: „ Ich hoffe das ich Sonntag wenigstens die 200m Schmetterling schwimmen kann.“ Beim Meeting in Singapur hatte sie diese Strecke sensationell für sich entscheiden können.