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(09.02.2018) Nachdem die einstige Weltmeisterin und Weltrekordhalterin Ariana Kukors in dieser Woche gegen ihren ehemaligen Trainer Sean Hutchison wegen sexuellen Missbrauchs Anzeige erstattete, hat sich nun der US-Schwimmverband USA Swimming in einem Statement zu Wort gemeldet.

Der Verband habe demnach erst durch die Veröffentlichungen in dieser Woche von den Vorwürfen erfahren. Bei einer eigenen Untersuchung im Jahr 2010, als es darum ging festzustellen ob Kukors und Hutchison eine unangemessene sexuelle Beziehung hätten, hatten sich die Verdachtsmomente nicht erhärtet. 

Alle Beteiligten, inklusive Kukors' Schwester hätten damals ausgesagt, dass es kein derartiges Verhältnis gäbe. Daraufhin hatte man die Sache zu den Akten gelegt. Die neuerlichen Anschuldigungen gehen nun aber deutlich über einen bloßen Verstoß gegen die Teamregeln hinaus. Kukors wirft ihrem Ex-Coach vor, sie ab dem 13 Lebensjahr manipuliert und gefügig gemacht und sie von ihrem 16. Lebensjahr an über einen langen Zeitraum hinweg sexuell missbraucht zu haben.

Der US-Verband stärkt Kukors nun den Rücken. "Wir unterstützen sie vollauf in ihrer Suche nach Antworten und Gerechtigkeit und bewundern den Mut, ihre Geschichte zu teilen, um damit andere Opfer zu stärken und Athleten zu schützen", heißt es in dem Statement von USA Swimming. Kukors, die zuletzt auch für den Verband als Moderatorin bei dessen Schwimm-Shows tätig war, sei mittlerweile ein echtes "Familienmitglied" geworden, so weiter. "Wir stehen ihr und allen anderen Opfern bei in dem Streben, das Schweigen zu brechen und sich ihren schrecklichen Erfahrungen zu stellen."

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