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(30.09.2014) Am zweiten Tag des Weltcup-Meetings in Hongkong konnten sich die beiden DSV-Schwimmer Marco Koch und Christian Diener jeweils einmal Silber und Bronze holen. Beeindrucken konnte einmal mehr Katinka Hosszu, die fünf Strecken für sich entschied.


Vier Medaillen in vier Finals, so lautet die heutige Bilanz der beiden DSV-Teilnehmer beim Weltcup-Meeting in Hongkong. Nach seinem Triumphh über die 200m Brust musste sich Marco Koch über die halbe Distanz in 57,47 Sekunden um 1,2 Zehntel dem Ungarn Daniel Gyurta geschlagen geben.

Eine gute Figur lieferte der Darmstädter bei seinem Ausflug auf die 200m-Lagen-Strecke ab. Hier wurde Koch in 1:55,10 Minuten Dritter hinter dem Australier Thomas Fraser-Holmes (1:53,58) und Hiromasa Fujimori (1:54,66) aus Japan.

Jeweils einmal Silber und Bronze gab es auch für Christian Diener. Der Vize-Europameister verpasste zunächst über die 50m Rücken in 23,83 Sekunden mit einer Zehntel Rückstand auf den Australier Ashley Delaney die Goldmedaille. Später landete er über die 200m Rücken in 1:53,13 Minuten auf Platz drei hinter US-Schwimmer Tom Shields (1:51,88) und Delaney (1:52,87).

Ungarns Ausnahmeschwimmerin Katinka Hosszu setzte auch am zweiten Tag des Meetings ihre Medaillenjagd fort. Sie holte Gold über die 100 (58,12) sowie 400m Lagen (4:26,42), blieb bei ihrem Sieg die 100m Rücken in 55,35 Sekunden nur 11 Hundertstel über dem Weltrekord und war auch über die 200m Schmetterling (2:05,12) sowie 400m Freistil (4:01,02) nicht zu schlagen.

Lediglich einmal musste sich Hosszu heute mit Silber zufrieden geben. Über die 50m Schmetterling war die Niederländerin Inge Dekker in 25,24 Sekunden deutliche 6,8 Zehntel schneller als Hosszu. Für Dekker war es der zweite Sieg des Tages. Zuvor hatte sie bereits die 100m Freistil in 52,83 Sekunden für sich entschieden.

Der Weltcup-Gesamtführende bei den Herren, Chad le Clos, brachte über die 100m Schmetterling den Weltrekord zum Wackeln. In 48,56 Sekunden verfehlte er die Bestmarke nur um acht Hundertstel. Später sprintete le Clos in 21,17 Sekunden auch zum Sieg über die 50m Freistil.

Auch über die 200m Freistil war Thomas Fraser-Holmes (1:43,59) nicht zu schlagen. Die 1500m Freistil gingen in 14:38,72 Minuten an den Ungarn Gergely Gyurta. Alia Atkinson aus Jamaika lieferte über die 50m Brust in 29,35 Sekunden die schnellste Zeit des Feldes ab. Die 200m Brust entschied Rie Kaneto (2:19,55) aus Japan für sich.

Am Samstag wird die Weltcup-Serie mit dem Meeting in Moskau fortgesetzt.