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(08.08.2014) Die Deutschen Schwimmer haben auch am vierten Tag in Eindhoven nicht nachgelassen. Bruhn, Schulte und Krawzow holten jeweils ihre dritte EM-Medaille. Desweiteren wurden fünf neue Weltrekorde und zwei neue Europarekorde aufgestellt.


In einer Zeit von 1:23,05 Minuten konnte Kirsten Bruhn über 100m Rücken zu ihrer zweiten Goldmedaille dieser Europameisterschaften schwimmen. In der Startklasse S7 verwies Bruhn Konkurrentin Susannah Rodgers (Großbritannien) auf den Silberrang und Mina Marie Heyerdal Klausen (Norwegen) auf den Bronzerang.

Auch für Elena Krawzow (Startklasse S13) laufen die Meisterschaften hervorragend. Im 50m Freistil-Finale sicherte sie sich hinter Anna Krivshina aus Russland und Joanna Mendak aus Polen die Bronzemedaille. In 28,65 Sekunden blieb sie etwa eine Sekunde hinter der Siegerin, konnte sich aber über ihr drittes Edelmetall der EM freuen.

Bei ihrem vierten von sechs Rennen machte Daniela Schulte ihren ersten Medaillensatz komplett. Über 50m Freistil vervollständigte sie in einer Zeit von 33,86 Sekunden ihre Sammlung mit Bronze. Italienerin Cecilia Camellini, Paralympicssiegerin von 2012 über diese Strecke, gewann das Finale der Startklasse S11 souverän in einer Zeit von 31,13 Sekunden.

In die Finals schafften es im Übrigen noch Hannes Schürmann, Emely Telle, Naomi Maike Schnittger und Daniel Simon.

Nicht zu stoppen scheint der Russe Dmitrii Kokarev. Auch über 100m Rücken konnte er in 2:07,63 Minuten einen neuen Weltrekord aufstellen. Es war sein dritter in der Startklasse S2.

Anerkennung gewann vor allem Hennadii Boiko aus der Ukraine. In der Startklasse der Schwimmer mit der stärksten körperlichen Beeinträchtigung (Startklasse S1), konnte er ebenfalls über 100m Rücken in einer Zeit von 2:28,27 Minuten den alten Weltrekord verbessern.

Auch Eleanor Simmonds, Star der Paralympics in London 2012, konnte in ihrer Startklasse SM6 den alten Weltrekord, der ihr schon gehörte, unterbieten. Die Britin benötigte für die 200m Lagendistanz 3:04,07 Minuten.

Weitere Weltrekorde konnten Ganna Ielisavetska (Ukraine) und Ihar Boki (Weißrussland) aufstellen. Für die zwei Europarekorde sorgten Sascha Kindred (Großbritannien) und Dmitry Bartasinskiy (Russland).