Medisports Network

(02.04.2014) Am zweiten Wettkampftag des ISM in Berlin gab es neben drei weiteren Meetingrekorden auch mehrere Siege für die deutsche Schwimmer. Nach dem furiosen Auftakt am Freitag brachten vor allem die internationalen Gäste schnelle Zeiten ins Becken der Schwimmhalle an der Landsberger Allee.


Am zweiten Wettkampftag des ISM 2014 in Berlin konnten die deutschen Schwimmer bei insgesamt elf Entscheidungen drei Siege und eine Vielzahl von Podestplätzen verbuchen. Allen voran Philipp Heintz und Marco Koch konnten Topzeiten abliefern.

Koch, der bereits gestern über die 200m Brust in neuer Weltjahresbestzeit für einen Paukenschlag gesorgt hatte, musste sich zwar heute über die 50m Distanz in 28,02 Sekunden Adam Peaty geschlagen geben. Der Brite gewann in neuem Meetingrekord von 27,51 Sekunden und stellte dabei eine Weltjahresbestzeit auf.

Heintz konnte nach seinem souveränen Sieg über die 200m Lagen auch seine zweite Hauptstrecke für sich entscheiden. Über 100m Schmetterling war er in 53,52 nicht zu schlagen und kratzte wie bereits tags zuvor an der Norm für die kontinentalen Titelkämpfe. Weitere Siege gingen an die Nachwuchskräfte Maximilian Oswald und Anna Stephanie Dietterle, die jeweils über 50m Freistil in 22,88- bzw. 25,64 Sekunden erfolgreich waren.

Beide waren zudem im Finale der sprintschnellsten Schmetterlingsschwimmer am Start. Während Dietterle sich mit Platz neun begnügen musste konnte der 20-jährige Oswald in 24,53 Sekunden zu Platz zwei schwimmen. Bei den Damen siegte Siobhan O Connor in neuem ISM-Rekord von 26,45 Sekunden.

Zuvor entschied die Britin bereits die doppelte Distanz in 0:58,81 Minuten zu ihren Gunsten. Alexandra Wenk wurde in 59,49 Sekunden Dritte. Die Münchnerin blieb dabei um mehr als eine halbe Sekunde unter der geforderten Norm für die Europameisterschaften.

Für O Connor sprang noch ein dritter Platz über die 200m Freistil heraus. Es siegte Teamkollegin Amelia Maughan in 1:59,66 Minuten vor der Schwedin Louise Hansson. Bei den Männern entschied diese Distanz der für die Vereinigten Arabischen Emirate startende Serbe Velimir Stjepanovic für sich und verbesserte den Meetingrekord von Filippo Magnini in 1:48,32 Minuten um vier Hundertstelsekunden. Tim Wallburger belegte in 1:50,75 wie über die doppelte Distanz hinter Stjepanovic Platz zwei und Robin Backhaus schwamm in 1:51,12 auf den vierten Platz.

Auf den restlichen Strecken schaffte es stets ein Athlet aus Großbritannien ganz nach oben aufs Podium. Molly Renshaw entschied die 100m Brust 1:09,51 Minuten für sich, Chris Walker-Hebborn schwamm über 100m Rücken in 54,15 Sekunden zu Gold und beim Sieg von Jessica Fullalove belegte Jenny Mensing Rang zwei und blieb wie zuvor einige Nationalmannschaftskollegen unter der Richtzeit für die EM.