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(07.11.2017) Der österreichische Spitzenschwimmer Sebastian Steffan wurde von der Österreichischen Anti-Doping-Rechtskommission für zwölf Monate gesperrt. Der 20-Jährige hatte bei den Staatsmeisterschaften am 16. Juli einen positiven Test auf das Stimulanzmittel Heptaminol abgegeben.

Steffan selbst zeigte sich in einem Facebook-Statement überrascht über das Ergebnis. Er könne sich nicht erklären, wie die Substanz in seien Körper gelangt sei und habe bisher noch nicht einmal gewusst, was dies sei.

"Der Ablauf bezüglich Ernährung bei Wettkämpfen ist routinemäßig seit Jahren identisch", erklärte der Junioren-Europameister über die 200m Lagen von 2015. "Diese Nachricht war deshalb umso überraschender und ein absoluter Schock für mich. Ich, mein gesamtes privates Umfeld, wie auch das Trainingsumfeld, sind absolut gegen jegliche Art von Doping."

Die Sperre gegen den mehrfachen Nationalschwimmer endet am 2. November 2018. Sie wird erst in vier Wochen rechtskräftig, so lange kann noch Einspruch dagegen erhoben werden.