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(15.09.2017) Der australische Spitzenschwimmer Jarrod Poort wurde von seinem nationalen Verband "Swimming Australia" für ein Jahr gesperrt. Grund dafür sind mehrere Meldeverstöße innerhalb von zwölf Monaten.

Poort war dreimal für unangekündigte Dopingtests nicht an dem von ihm zuvor angegebenen Ort zu finden. Seine Sperre läuft bis zum 5. September 2018.

Der 22-Jährige zeigte sich einsichtig: "Menschen machen nun einmal Fehler und das ist genau das, was ich getan habe. Das Meldesystem ist ein Tool, das dabei helfen soll, die Glaubwürdigkeit des Sports, den ich und so viele andere lieben, aufrecht zu erhalten, deswegen muss es mit Genauigkeit und Respekt gepflegt werden."

Der zweifache Olympiateilnehmer, der im 10km-Rennen von Rio lange Zeit führte und erst auf der letzten Runde von der Konkurrenz abgefangen wurde, ist 2017 bereits der dritte Fall, in dem australische Schwimmer wegen verpasster Tests auffällig werden.

Der WM-Medaillengewinner Thomas Fraser-Holmes wurde wegen eines ähnlichen Vergehens für zwei Jahre gesperrt und will diese Strafe vor dem Sportgerichtshof CAS anfechten. Auch seine Nationalteamkollegin Madeline Groves hatte binnen Jahresfrist drei Tests verpasst. Für sie wurde bisher keine Strafe festgesetzt.