Medisports Network

(23.08.2017) Die deutschen Nachwuchsschwimmer haben zum Auftakt der Junioren-Weltmeisterschaften in Indianapolis (USA) eine überzeugende Vorstellung abgeliefert. Vor allem die Staffeln konnten sich gut präsentieren.

Die Herren des 4x100m Freistilquartetts zogen in 3:19,93 Minuten mit der zweitschnellsten Zeit des Feldes in das heute Nacht (MEZ) stattfindende Finale ein. Dabei mussten Johannes Hintze (50,04), Paul Reither (50,35), Peter Varjasi (49,65) und Josha Salchow (49,89) nur dem Quartett aus Brasilien (3:18,84) den Vortritt lassen.

Auch die Damen der 4x200m-Staffel stehen souverän im Endlauf. Isabel Gose (2:00,95), Julia Mrozinski (2:02,56), Cornelia Rips (2:04,79) und Lia Neubert (2:03,50) kamen in 8:11,80 Minuten mit der siebtschnellsten Zeit der Vorläufe weiter. Die Bestzeit kam in 8:03,10 Minuten vom Team aus Kanada, für das unter anderem die 100m-Olympiasiegerin Penny Oleksiak ins Becken ging. 

Stark präsentierten sich auch die deutschen Brusttalente über die 100m der Herren. Hier ist der DSV im Halbfinale gleich doppelt vertreten. Wassili Kuhn kam auf Platz sieben in 1:01,61 Minuten bis auf 2,7 Zehntel an seinen Deutschen Altersklassenrekord heran. Auch Philipp Brandt (13. - 1:01,91) kam problemlos eine Runde weiter. Doch die Konkurrenz über diese Strecke hat es in sich. Der Italiener Nicolo Martinenghi war so zum Beispiel in 59,53 Sekunden nur um 2,1 Zehntel langsamer als sein Junioren-Weltrekord.

Über die 100m Rücken der Damen gelang zudem Maya Tobehn die Qualifikation fürs Semifinale. In 1:02,55 Minuten kam die Berlinerin im Vorlauf auf den elften Platz. Die US-Amerikanerin Regan Smith stellte über diese Strecke in 59,52 Sekunden einen neuen Junioren-WM-Rekord auf. In den Vorläufen über die 50m Brust kam Anna Kroninger (33,75) auf den 30. Platz. Ihre Stärke liegt jedoch auf den längeren Bruststrecken.

Die Finals der Junioren-WM 2017 beginnen in der kommenden Nacht um 0 Uhr deutscher Zeit.

Links zur Junioren-WM 2017: