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(30.06.2017) Die US-Stars zeigen bei ihren Meisterschaften in Indianapolis weiterhin, dass sie auch in diesem Jahr als das Top-Team Nummer eins zu den Weltmeisterschaften reisen dürften und dass die Nachfolger von Michael Phelps bereit sind, in dessen Fußstapfen zu treten. In der Nacht zum Freitag (MEZ) fielen die Bestmarken wie am Fließband.

 

Für ein Ausrufezeichen sorgte so zum Beispiel der Olympiazweite Chase Kalisz. Über die 400m Lagen setzte er sich in 4:06,99 Minuten an die Spitze der Weltrangliste. Dahinter blieb auch  Jay Litherland in 4:09,31 Minuten erstmals unter der 4:10er-Marke. Im Finale der Damen schwamm Leah Smith in 4:33,86 Minuten auf Platz drei der Weltrangliste.

 

Eine weitere Weltjahresbestzeit gab es von Sprinttalent Caeleb Dressel. Der Staffel-Olympiasieger, den man bisher von den kurzen Freistilstrecken kannte, blieb über die 100m Schmetterling in  50,87 Sekunden als erster Athlet in diesem Jahr unter 51 Sekunden und setzte sich in der Weltrangliste damit vor Weltmeister Chad le Clos (51,29). Die 100m Schmetterling der Damen gewann Kelsi Worrell (57,38).

 

Auch in den weiteren Finals zeigten die US-Stars, dass sie sprinten können. Über die 50m Brust der Damen stellte Lilly King in 29,66 Sekunden einen neuen US-Rekord auf. Auch diese Zeit bedeutete: Weltjahresbestleistung. Bei den Herren verbesserte Kevin Cordes über diese Strecke in 26,88 Sekunden seinen im Vorlauf aufgestellten Rekord um eine Hundertstelsekunde.

 

Die vierte Weltjahresbestleistung des Tages kam von Eric Ress. Über die 50m Rücken holte er in 24,41 Sekunden Gold und verwies dabei die beiden Olympiasieger Ryan Murphy (24,64) und Matt Grevers (24,67) auf die weiteren Plätze. Bei den Damen entschied Hannah Stevens den Rückensprint in 27,63 Sekunden für sich.

 

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