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Die swimsportnews-Berichterstattung zu den Deutschen Meisterschaften 2016 wird präsentiert von Speedo.

(06.05.2016) Was für ein Finale: In einem packenden Endlauf über die 50m Schmetterling pulverisierte Dorothea Brandt in 26,02 Sekunden den Deutschen Rekord. Doch nicht nur sie war schnell unterwegs.

Hinter Brandt sprinteten auch Aliena Schmidtke in 26,08 Sekunden und Alexandra Wenk in 26,16 Sekunden unter den bisherigen Deutschen Rekord, den Daniela Samulski bisher in 26,33 Sekunden gehalten hatte.

In den vergangenen Jahren hatte sich Silbermedaillen-Gewinnerin Aliena Schmidtke in den USA "versteckt" und auch in den weiteren Finals waren einige Athleten mit US-Erfahrung schnell unterwegs. Björn Hornikel gewann so zum Beispiel in 23,63 Sekunden den Titel über die 50m Schmetterling der Herren. Steffen Deibler (23,78) und Damian Wierling (23,82) komplettierten das Podium.

Über die 50m Brust ging der Sieg an Fabian Schwingenschlögl, den amtierenden US-College-Champion über die 100-Yard-Strecke. In 27,37 Sekunden liegt er nun in der Weltrangliste gleichauf mit dem Weltrekordhalter Adam Peaty an sechster Stelle.

Dahinter blieb auch Erik Steinhagen in 27,89 Sekunden unter der 28er-Marke. Die Bronzemedaille ging an Nils Wich-Glasen (28,04), einen weiteren Schwimmer, der in den USA lebt und studiert.

Und auch bei den Damen ging der Titel über die 50m Brust in die USA. Laura Simon war wie schon im vergangenen Jahr in 31,73 Minuten nicht zu schlagen. Dahinter schlug die ältere der beiden Ruhnau-Schwestern, Caroline, in 32,01 Sekunden um eine Hundertstel vor Alice Ruhnau an.

Über die 50m Rücken gab es sogar einen US-Doppelsieg. Die in Denver (USA) studierende Johanna Roas verteidigte in 28,45 Sekunden ihren Titel aus dem Vorjahr. Nadine Laemmler, die in Missouri gemeinsam mit Fabian Schwingenschlögl ihre Bahnen zieht, holte in 28,76 Sekunden Silber. Als Dritte stellt Laura Riedemann in 28,77 Sekunden einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 18-Jährigen auf.

Bei den Herren hatte Jan-Philip Glania, der im Vorlauf in 25,05 Sekunden unter die Top Ten der Weltrangliste geschwommen war, seinen Finalstart über die 50m Rücken abgesagt. Auf Platz eins landete Routinier Marco di Carli in 25,43 Sekunden vor Carl Louis Schwarz (25,48) und Marek Ulrich (25,50).