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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Kurzbahn-WM 2014 wird präsentiert von Speedo

(05.12.2014) Die deutschen Schwimmer konnten am dritten Wettkampftag der Kurzbahn-WM 2015 eine starke Vorstellung abliefern. Das Highlight setzte Marco Koch, der die zweite WM-Medaille für das DSV-Team erschwamm. Eine starke Zeit brachte auch Philip Heintz ins Wasser. Die DSV-Freistildamen verpassten den Deutschen Rekord nur um wenige Hundertstel.


Mit starken Zeiten und guten Platzierungen konnten die DSV-Athleten heute bei der Kurzbahn-WM in Doha eine überzeugende Leistung abliefern. Für den Kracher des Tages sorgte Marco Koch, der über die 200m Brust Silber holte. Nach dem dritten Platz von Franziska Hentke über die 200m Schmetterling war es die zweite Medaille für das DSV-Team in Doha.

Wie schon bei der Schwimm-WM 2013, als er ebenfalls Zweiter wurde, konnte Koch den Ungarn Daniel Gyurta auf den letzten Metern nicht mehr abfangen. In 2:01,91 Minuten schlug Koch am Ende 4,2 Zehntel hinter dem Olympiasieger an.

"Die Zeit ist OK, so richtig schnell ist es aber noch nicht", so Koch nach dem Rennen. In Zukunft erhofft er sich noch mehr "Wumms". Vielleicht kann er sich damit bei der WM 2015 in Kazan oder den Olympischen Spielen 2016 in Rio dann ja auch endlich Daniel Gyurta einmal schnappen.

Keine Medaille aber eine starke Leistung gab es für Philip Heintz über die 200m Lagen. In 1:52,81 Minuten wurde er Fünfter und steigerte er seine persönliche Bestzeit um mehr als eine Sekunde. "Was für eine geniale Zeit", meinte Heintz nach dem Rennen. "Das war ein gelungener Saisonabschluss."

Den Sieg schnappte sich der junge Japaner Kosuke Hagino, der in 1:50,47 Minuten den US-Olympiasieger Ryan Lochte (1:51,31) deutlich auf Platz zwei verwies. Bronze sicherte sich Haginos Landsmann Daiya Seto in 1:51,79 Minuten.

Im letzten Finale des Tages wollten die Freistildamen des DSV in der 4x100m-Staffel den Deutschen Rekord angreifen. Am Ende sprang für Anna Dietterle  (0:54,14), Annika Bruhn (0:52,84), Marlene Hüther (0:54,38) und Daniela Schreiber (0:53,36) eine Zeit von 3:34,71 Minuten heraus. Damit schrammte das Quartett nur um zwei Hundertstel an der nationalen Bestmarke aus dem Jahr 1997 vorbei und landete auf dem achten Platz.

Gold ging an das Team aus den Niederlanden, welches in 3:26,53 Minuten einen von insgesamt fünf Weltrekorden am heutigen Tage aufstellte. Auf dem zweiten Platz blieb auch die Staffel aus den USA in 3:27,70 noch unter der alten Bestmarke. Bronze ging an das Quartett aus Italien (3:29,48).

In den Halbfinals des heutigen Tages war für Christian Diener über die 50m Rücken Schluss. In 23,51 Sekunden landete er auf Platz 13. Für den Potsdamer ist es kein allzu herber Rückschlag. Sein Blick richtet sich nun nach vorn: "Jetzt habe ich einen Tag Pause und dann kommen am Sonntag noch die 200m und die Lagenstaffel."

Die Zusammenfassung der weiteren Rennen des heutigen Tages gibt hier.

Links zur Kurzbahn-WM 2014:

 

Bild: Alibek Käsler / swimsportMagazine