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(16.06.2013) Zum Abschluss der Mare Nostrum Tour 2013 konnte Marco Koch beim Meeting in Canet (Frankreich) die 200m Brust für sich entscheiden. Außerdem gab es Medaillen für Caroline Ruhnau, Dorothea Brandt, Franziska Hentke, Christian vom Lehn, Felix Wolf und Yannick Lebherz. Britta Steffen musste ihre Teilnahme am letzten Meeting der Tour gesundheitsbedingt absagen.


Mit einer Goldmedaille sowie vier zweiten und drei dritten Plätzen ist die Mare Nostrum Tour 2013 für die deutschen Schwimmer zuende gegangen. Beim abschließenden Meeting im französischen Canet-en-Roussillion konnte Marco Koch in 2:10,34 Minuten die 200m Brust für sich entscheiden. Der Olympia-Halbfinalist lieferte damit seine bisher schnellste Zeit des Jahres ab. Hinter ihm verhinderte nur der Japaner Daiya Seto (2:11,57) einen deutschen Doppelsieg, denn die Bronzemedaille sicherte sich mit dem WM-Dritten Christian vom Lehn (2:13,15) ein weiterer DSV-Schwimmer.

Lebherz holt zwei Medaillen zum Mare Nostrum Abschluss

Über zwei Medaillen konnte sich in Canet Yannick Lebherz freuen. Über die 200m Freistil holte er sich in 1:49,70 Minuten am ersten Wettkampftag die Silbermedaille. Tags darauf konnte er über die 200m Rücken in 1:59,87 Minuten auf Platz drei schwimmen. Zeitgleich mit ihm holte hier sein Trainingskamerad Felix Wolf ebenfalls Bronze. Über die 50m Brust musste sich Caroline Runhau in 31,87 Sekunden lediglich der dänischen Spitzenschwimmerin Rikke Möller Pedersen geschlagen geben. Einen weiteren zweiten Platz gab es für Sprintass Dorothea Brandt, die über die 50m Freistil hinter 100m -Weltmeisterin Jeanette Ottesen Gray (24,76) auf den zweiten Platz schwamm. Stark präsentierte sich auch Franziska Hentke. Sie schwamm über die 200m Schmetterling zu Silber und blieb dabei in 2:08,93 Minuten nur sechs Hundertstel über ihrer Siegerzeit von den Deutschen Meisterschaften im April.

Britta Steffen musste Wettkampfteilnahme absagen

DSV-Star Britta Steffen musste ihre Teilnahme am letzten Meeting der Tour kurzfristig absagen. Die zweifache Olympiasiegerin verzichtete aufgrund einer Erkältung und leichten Fiebers auf ihre Starts in Frankreich. Entwarnung kam jedoch direkt vom Bundestrainer: "Das ist bei den hohen Belastungen auf der Tour nicht unnormal", erklärte Henning Lambertz. "Es ist nichts Dramatisches, sondern eine Vorsichtsmaßnahme." Steffen hatte im Rahmen der ersten beiden Meetings der Tour in Monaco und der WM-Stadt Barcelona einen Sieg sowie zwei Silbermedaillen erschwimmen können.

Ottesen Gray schwimmt Weltjahresbestzeit

Für die stärkste Leistung der internationalen Teilnehmer beim Meeting in Canet sorgte Dänemarks Superstar Jeanette Ottesen Gray. Bei ihrem Sieg über die 50m Schmetterling stellte sie in 25,59 Sekunden eine neue Weltjahresbestzeit auf. Stark präsentierte sich auch ihre Team-Kollegin Rikke Möller Pedersen. Sie schwamm über die 100m Brust in 1:06,05 Minuten einen neuen nationalen Rekord und die weltweit bisher zweitschnellste Zeit des Jahres. Nur Youngster Ruta Meilutyte war bei ihrem zum Auftakt der Tour aufgestellten Europarekord schneller. Eine weitere Spitzenleistung lieferte Olympiasieger Chad le Clos ab. Der südafrikanische Michael-Phelps-Bezwinger schwamm in Canet über die 200m Schmetterling in 1:55,40 Minuten auf Platz zwei der Weltrangliste.

Weitere Links zum Meeting in Canet:

Titelbild: © Gian Mattia D'Alberto/LaPresse - arena