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(22.01.2011) Am 5. und 6. Februar kommt es zur Neuauflage des Länderkampfes zwischen dem Team des DSV und der Auswahl Großbritanniens. Im vergangenen Jahr hatten die deutschen Athleten das Duell klar verloren. Damit es auf heimischem Boden besser läuft, tritt der DSV mit der nahezu kompletten ersten Garde an und schickt seine Weltmeister und EM-Medaillengewinner ins Rennen. Neben Britta Steffen und Paul Biedermann werden unter anderem auch die Deibler-Brüder und Helge Meeuw dabei sein.

 

In zwei Wochen steht für die deutschen Schwimmer bereits der erste kleine Höhepunkt des Jahres 2011 auf dem Plan. Die Olympischen Spiele in London rücken immer näher, da kommt eine Standortbestimmung gegen das Gastgeberland gerade recht. “Wir wollen uns mit den Besten messen, und die Briten zählen gerade im Hinblick auf Olympia 2012 zu den Besten”, erklärte Bundestrainer Dirk Lange.

Die Welt- und Europameister sind dabei

Dementsprechend sieht auch das Team für das Duell gegen die Schwimmer von der Insel aus. Mit Paul Biedermann und Britta Steffen schickt der DSV seine beiden Weltmeister ins Rennen. Mit Christian Kubusch, Silke Lippok, Jenny Mensing, Caroline Ruhnau, Lisa Vitting, Daniela Schreiber, Clemens Rapp, Tim Wallburger und Robin Backhaus stehen auch fast alle der deutschen EM-Medaillengewinner aus Budapest im Kader. Lediglich Daniela Samulski wird in Essen nicht dabei sein, die 26-Jährige hatte vor kurzem ihren Rücktritt bekannt gegeben. Hinzu kommen mit den Brüdern Markus und Steffen Deibler die beiden wohl erfolgreichsten Schwimmer der zurückliegenden Kurzbahnsaison.

Helge Meeuw zurück für den DSV

Sein Comeback im DSV-Team wird Helge Meeuw geben. Gestärkt durch die Vaterfreuden wird der Vize-Weltmeister in Essen seinen ersten Start für den Deutschen Schwimm-Verband seit der Kurzbahn-Europameisterschaft in Istanbul Ende 2009 haben. Bereits beim DSV-Traininglager in Teneriffa zum Jahresauftakt war der 26-Jährige wieder dabei. Im vergangenen Jahr hatte Meeuw u.a. auf die Europameisterschaft in Budapest verzichtet, um sich stärker seinem Medizinstudium zu widmen.

Der Modus des Duells

Gerade für die Lagen-Staffel könnte Meeuw eine wichtige Personalie im Duell gegen das Team aus Großbritannien werden. Neben den 17 Einzeldistanzen stehen in Essen auch die 4x100m Lagen, 4x50m Freistil, 4x200m Freistil sowie 4x50m Lagen auf dem Plan. Auf den Einzelstrecken treten jeweils drei Athleten jedes Teams gegeneinander an. Für einen Sieg gibt es fünf Punkte, der Zweite erhält drei Zähler. Platz drei bekommt immerhin noch einen Punkt. Bei den Staffeln gibt es doppelte Punkte. Sollte es nach dem letzten Lauf unentschieden stehen, entscheidet eine gemischte 4x50m Lagenstaffel über den Sieg. Auch im vergangenen Jahr wurde nach diesem Modus geschwommen. Damals ging das DSV-Team mit 109:207 Punkten baden. Im “Rückspiel” soll es nun die Revanche geben.

Auf vielfachen Wunsch hier nun der (voraussichtliche?)* Kader des DSV-Teams:

 

Frauen: Männer:
Brandt, Dorothea Backhaus, Robin
Bruhn, Annika Biedermann, Paul
Ehmke, Jaana Deibler, Markus
Gonschorek, Deborah Deibler, Steffen
Graf, Lisa Diener, Christian
Härle, Isabelle Embacher, Toni
Hentke, Franziska Feldwehr, Hendrik
Jansen, Franziska Fildebrandt, Christoph
Lippok, Silke Glania, Jan-Philip
Mensing, Jenny Herbst, Stefan
Michalak, Theresa Koch, Marco
Poewe, Sarah Kubusch, Christian
Reinhold, Juliane Lebherz, Yannick
Ruhnau, Caroline Meeuw, Helge
Schiffer, Nina Neumann, Johannes
Schiller, Katharina Rapp, Clemens
Schreiber, Daniela Schepers, Jan David
Steffen, Britta Starke, Benjamin
Sutter, Sina vom Lehn, Christian
Vitting, Lisa Wallburger, Tim
Wenk, Alexandra Wolf, Felix
Reichert, Nadine (Reserve)  

*Laut Ausschreibung und auch dem Modus des Duells im vergangenen Jahr sollten die Teams eigentlich nur aus je 18 Männern und Frauen bestehen. Aufgelistet sind allerdings je 21 Sportler.