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(19.11.2023 | Bild: Tino Henschel) Das Beste kommt zum Schluss, denn der letzte Finalabschnitt der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimmoper hatte es in sich. Isabel Gose und Angelina Köhler schwammen jeweils zum zweiten Mal an die Spitze der Weltrangliste.

Über die 400m Freistil zündete Isabel Gose erneut einen Kracher. Mit ihrer Zeit von 3:59,72 Minuten schwamm sie nur knappe 81 Hundertstel an ihrem deutschen Rekord vorbei, sichert sich mit dieser Zeit dennoch den ersten Platz in der diesjährigen Weltrangliste. Selbstverständlich verhalf ihr diese Leistung auch zum Titel, zumal die Magdeburgerin die einzige Schwimmerin der Welt ist, die dieses Jahr auf der Kurzbahn bisher die Vier-Minuten-Grenze unterbot. Maya Werner vom SV Nikar Heidelberg (4:03,78) und die Berlinerin Leonie Kullmann (4:04,91) schlugen auf den Plätzen zwei und drei an.

Die EYOF/JEM-Wertung konnte die Chemnitzerin Julia Ackermann (4:10,15) für sich entscheiden. Silber ging mit Zara Selimovic (4:11,97) nach Essen und Bronze an Marian Plöger (4:12,84) vom Vfl Sindelfingen.

Mit ihrer Zeit von 57,22 Sekunden schwamm auch Angelina Köhler im Finale über die 100m Schmetterling zu einer Weltjahresbestleistung. Dies war ihr zuvor in Wuppertal bereits über die 200m Schmetterling gelungen. Einen weiteren Grund zur Freude ist sicherlich auch das Triple, welches Köhler mit ihren Siegen über alle Schmetterlingstrecken vollbracht hat. Auch der zweite Platz ging nach Berlin. Diesen sicherte sich Köhlers Trainingspartnerin Kiley Wilhelm in 58,33 Sekunden.

Doppeltes Edelmetall ging ebenfalls nach Erlangen, vertreten durch Alina Baievych. In 59,75 Sekunden blieb sie erstmals unter der magischen Minuten-Grenze und gewann damit Bronze in der Gesamtwertung und Gold in der Wertung der EYOF/JEM-Jahrgänge. Linda Roth (1:00,06) und Yara-Fay Riefstahl (1:01,25) wurden hier Zweit- und Drittplatzierte.

Nach ihrem Sieg über die 200m Lagen in den gestrigen Finalläufen, sicherte sich Julia Titze (1:00,31) heute auch über die halbe Distanz den Titel. Dank ihrer starken Brustteilstrecke konnte sie sich einen deutlichen Vorsprung aufbauen, der am Ende über eine Sekunde betrug. Mit dieser Leistung schwamm sie an der Vorlaufschnellsten Nele Schulze vorbei, die in 1:01,33 Minuten auf dem Silberrang landete. Linda Roth (1:01,72) erhielt über die 100m Lagen Bronze in der Gesamtwertung und Gold in der EYOF/JEM-Wertung. Die Plätze zwei und drei dieses Rankings belegten Julianna Dora Bocska (1:01,90) und Aaliyah Schiffel (1:02,26).

Nele Schulze sprang im Finale der 200m Brust heute bereits zum zweiten Mal ins Wasser. Die Neckarsulmerin Bente Fischer war in diesem Feld jedoch eine Klasse für sich und schwamm mit über drei Sekunden Abstand als Erste ins Ziel. Nele Schulze holte in 2:27,25 Minuten erneut den Vize-Meisterschaftstitel. Kellie Messel (2:28,65) vervollständigte das Podest. Die Medaillen in der EYOF/JEM-Wertung gingen allesamt an die SSG Leipzig. Die Plätze eins bis drei belegten Aaliyah Schiffel (2:29,21), Emma Luise Breuer (2:29,22) und Luise Kotte (2:29,87).

Auch Angelina Köhler wollte es noch einmal wissen. Sie bestritt ihr zweites Finale des heutigen Tages über die 50m Rücken. Diesmal gab es für die dreifache deutsche Kurzbahnmeisterin dieses Jahres in 28,13 Sekunden allerdings Silber. Den Vortritt musste sie verdienterweise der Essenerin Kim Kristin Krüger geben, die ihr Können über diese Strecke schon im Vorlauf unter Beweis gestellt hatte. In 27,41 Sekunden blieb sie die einzige Schwimmerin unter 28 Sekunden. Mit Jennifer Pietrasch platzierte sich eine weitere Schwimmerin der SG Essen auf dem Podest. Sie schwamm in 28,14 Sekunden auf Rang drei. In der EYOF/JEM-Wertung ging Gold an Lise Seidel (28,17), Silber an Linda Roth (28,20) und Bronze an Jana Strand (28,85).

Die Zusammenfassung der Herrenfinals gibt es hier --> Koch und Schwarz empfehlen sich für die Kurzbahn-EM

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