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(16.12.2022) Der erste Einzelweltrekord der Titelkämpfe in Melbourne ist gefallen! Der Kanadierin Margaret Macneil gelang es über die 50m Rücken nicht nur, ihren WM-Sieg aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen sondern gleichzeitig auch, ihren damals aufgestellten Weltrekord um zwei Hundertstelsekunden zu unterbieten. Die neue Bestmarke im Rückensprint der Damen steht somit fortan bei 25,25 Sekunden.

Mit einer ebenso überzeugenden Vorstellung schwamm die US-Amerikanerin Claire Curzan (25,54) zur Silbermedaille und setzte sich im Anschlag nur haarscharf gegenüber der Lokalmatadorin Mollie O'Callaghan (25,61) durch. Beiden war es bereits in umgekehrter Reihenfolge über die doppelte Distanz gelungen, nach Edelmetall zu greifen.

Macneils Weltrekord war jedoch nicht die erste globale Bestmarke, die im heutigen Finalabschnitt aufgestellt wurde. Bereits im Auftaktrennen, dem Finale über die 4x50m Freistil Mixedstaffel, hatte das französische Team um Maxime Grousset, Florent Manaudou, Beryl Gastaldello und Melanie Henique den bisherigen Weltrekord förmlich pulverisiert. In 1:27,33 Minuten waren die französischen Sprintstars mehr als eine halbe Sekunde schneller als jede Mixedstaffel zuvor.

Im Schatten des französischen Teams lieferten sich die anderen top-besetzten Staffeln ein enges Rennen um die verbliebenen Medaillenränge. Die Quartette aus Australien (1:28,03) und den Niederlanden (1:28,53) setzten sich dabei letztendlich durch. Die australische Schlussschwimmerin McKeon schwamm dabei in 22,62 Sekunden einen der schnellsten Damen-Splits aller Zeiten! Das Team USA ging hingegen überraschenderweise leer aus musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Deutlich besser lief es für die US-Amerikanerinnen über die 200m Brust. Kate Douglass und Lilly King lieferten sich ein packendes Rennen, das mit einem Doppelsieg der beiden belohnt wurde. Douglass, die bereits über die 200m Lagen siegreich war, zeigte das bessere Durchhaltevermögen und stellte in 2:15,77 Minuten einen neuen Veranstaltungsrekord auf. Die 100m-Spezialistin King verpasste in 2:17,13 Minuten ihren zweiten Einzeltitel dieser Wettkampftage, hat aber über die 50m Brust durchaus noch einmal die Chance nachzulegen. Nach Silber über die 100m Brust freute sich die Niederländerin Tes Schouten (2:18,19) hinter den beiden US-Damen über weiteres Edelmetall.

Ihre Teamkollegin Marrit Steenbergen durfte über die 100m Lagen sogar über ihr erstes WM-Einzelgold jubeln. Auf der Favoritenbahn 4 an den Start gegangen, zeigte die Niederländerin vor allem auf der zweiten Rennhälfte eine starke Vorstellung und setzte sich in 57,53 Sekunden knapp gegenüber der Konkurrenz durch, denn die Top 3 trennten im Anschlag lediglich 1,5 Zehntel. Euphorisiert von ihrem Weltrekord mit der Mixed Staffel, schwamm die Französin Beryl Gastaldello (57,63) zum Vizetitel. Nur wenige Hundertstel dahinter komplettierte die Schwedin Louise Hansson (57,68) das Podium.

Deutlich klarer war der Kampf um Edelmetall über die 1500m Freistil. Mit ihrer insgesamt vierten Goldmedaille bei diesen Weltmeisterschaften kürte sich die Australierin Lani Pallister endgültig zur Langstreckenkönigin von Melbourne. In 15:21,43 Minuten ließ Pallister ihrer Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance, überrundete das komplette Feld, konnte den Fabel-Weltrekord von Katie Ledecky (15:08,24) allerdings nicht gefährden. Mit gut 25 Sekunden Rückstand sicherte sich die Japanerin Miyu Namba (15:46,76) den Silberrang, gefolgt von Kensey McMahon (15:49,15) aus den USA, die sich ihren Platz auf dem Podium bereits in den langsamen Zeitläufen am australischen Vormittag erschwommen hatte.

Die Zusammenfassung der Herrenfinals mit zweifacher deutscher Beteiligung gibt es hier: "Das Adrenalin war weg" - Kurioses Rückenfinale bei der Kurzbahn-WM

Die Links zur Kurzbahn-WM 2022:

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