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(25.10.2022) Nachdem die erste Weltcup-Station in Berlin nun hinter den Stars liegt, wird schon am kommenden Wochenende beim zweiten Meeting in Toronto (Kanada) vom 28. bis 30. Oktober erneut schnell geschwommen. Mit dabei sein wird hier keine Geringere als die US-Starschwimmerin Katie Ledecky.

Obwohl die siebenfache Olympiasiegerin, die im 50m-Becken die Weltrekorde über die 800 und 1500m Freistil hält, normalerweise die Kurzbahn meidet, wird sie in Toronto über die 200m, 400m und 1500m Freistil sowie die 200m und 400m Lagen an den Start gehen.

Damit bekommt Ledecky nun also doch noch die Chance, über die 1500m Freistil den Weltrekord von Sarah Wellbrock anzugreifen, den diese bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2019 in Berlin in 15:18,01 Minuten aufgestellt hatte. Ledeckys Langbahnweltrekord liegt bei 15:20,48 Minuten und ist somit nur zwei Sekunden langsamer als Wellbrocks Kurzbahnrekord. Es wird also spannend, ob es Ledecky in Toronto gelingt, den Weltrekord der deutschen Schwimmerin zum Wackeln zu bringen. Eine Woche später beim Heimevent der US-Stars, der dritten Station des Weltcups in Indianapolis, wird Ledecky diese Gelegenheit wie bereits berichtet nicht mehr haben, da die 1500m Freistil der Damen dort nicht ausgetragen werden.

Aus deutscher Sicht kann es am Wochenende in Toronto über die Bruststrecken interessant werden. Die aktuelle deutsche Rekordhalterin über die 50m, 100m und 200m Brust auf der Langbahn, Anna Elendt, wird über die 100m Brust und 200m Brust starten. Dabei trifft sie auf die amerikanischen Star-Schwimmerinnen Lilly King, Lydia Jacobi und Annie Lazor sowie Litauens Comeback-Schwimmerin Ruta Meilutyte, die am Sonntag in Berlin einen Europarekord über die 50m Brust aufgestellt hatte.

Ebenfalls für Deutschland im Wasser sein wird Josha Salchow, der über die 50m, 100m und 200m Freistil an den Start geht. Konkurrenz bekommt er dabei von internationalen Größen wie Chad le Clos, der in Berlin bereits mehrfach Weltcup-Gold holen konnte. Mit Siobhan Haughey und Matthew Sates lassen es sich auch die beiden aktuell Führenden der Weltcup-Gesamtwertung nicht nehmen, in Toronto erneut auf die Startblöcke zu steigen.

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