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(13.10.2022) Die vom Weltverband FINA beschlossenen Änderungen der Regeln für das Brustschwimmen sorgten vor wenigen Tagen bereits für Wellen. Doch die FINA-Funktionäre haben auch noch weitere Anpassungen des Regelwerks verabschiedet. Unter anderem wird der technologische Fortschritt im Wettkampfbecken weiter vorangetrieben.

Erstmals können Schwimmer ab dem 1. Januar 2023 auf internationaler Ebene Tracking-Geräte beim Wettkampf am Körper tragen. Einen entsprechenden Paragraphen ergänzte die FINA im Regelwerk im Teil "Rennen". So heißt es ab dem kommenden Jahr:

"The use of technology and automated data collection devices is permissible for the sole purpose of collecting data. Automated devices shall not be utilised to transmit data, sounds, or signals to the swimmer and may not be used to aid their speed." bzw. zu deutsch:

"Die Verwendung von Technologie und automatischer Geräte zur Sammlung von Daten ist für den ausschließlichen Zweck Daten zu sammeln zugelassen. Automatisierte Geräte dürfen nicht dazu genutzt werden, um Daten, Geräusche oder Signale an den Schwimmer zu übertragen oder um seine Geschwindigkeit zu unterstützen."

Es wird künftig auf der internationalen Bühne also möglich sein, dass Schwimmer am Körper Chips tragen, die ihre Leistungen und Körpermesswerte wie Herzfrequenzen dokumentieren und möglicherweise sogar in Echtzeit übertragen. Voraussetzung ist, dass die Athleten selbst keine Möglichkeit haben, während des Rennens Einblick in die ermittelten Daten zu erhalten. Dies wäre technologisch durchaus möglich. So gibt es bereits seit längerem Trackinggeräte, die über Vibrationssignale Informationen an Schwimmer vermitteln sowie seit kurzem sogar Schwimmbrillen mit einem kleinen Display, in dem Werte wir Splitzeiten oder Herzfrequenzen zu sehen sind.  

Noch in einem weiteren Punkt fördert die FINA die Nutzung von Technologie bei Wettkämpfen: Der Weltverband stärkt den Einsatz von Video-Kampfrichtern bei internationalen Events, indem hierfür eine eigene neue Sektion ins Regelwerk mit aufgenommen wird. Eine der wichtigsten Neuerungen hierbei ist, dass die Video-Kampfrichter ihren Kollegen auf dem Pooldeck nicht nur assistierend zur Seite stehen, sondern aktiv Verstöße anzeigen und Disqualifikationen aussprechen sollen.

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