In den vergangenen Jahren wurden die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen mehrfach im Rahmen des sportartenübergreifenden Multisport-Events "Die Finals" ausgetragen. Auch wenn die Schwimm-DM in diesem Jahr deutlich früher im Kalender steht, werden die deutschen Schwimm-Asse auch 2026 erneut bei den Finals gefordert sein und um Meistertitel kämpfen. Dafür hat der Deutsche Schwimm-Verband ein neues Wettkampfformat entwickelt, für das in dieser Woche die Ausschreibung veröffentlich wurde.
So werden die Deutschen Sprint- und Lagenmeisterschaften vom 23. bis 26. Juli ihre Premiere in Hannover feiern. Im Mittelpunkt stehen die 50m Strecken, auf denen die sogenannten Sprintmeisterschaften ausgetragen werden. Die Titeljagd folgt dabei einem Eliminationsprinzip: Nach den Vorläufen treten die acht Schnellsten gegeneinander an. Im ersten Zwischenlauf scheiden die langsamten zwei Schwimmer*innen aus, im darauffolgenden Rennen die langsamsten drei. Die verbleiben Top drei schwimmen anschließend in einem dritten Rennen um den den Meistertitel. Zwischen den einzelnen Entscheidungen liegen jeweils nur wenige Minuten.
Darüber hinaus werden in den einzelnen Schwimmarten weitere Titel vergeben. In einer Kombinationswertung werden die Leistungen über die 100m und 200m Strecken addiert – allerdings nicht anhand der geschwommenen Zeiten, sondern auf Basis der Punktetabelle des Weltverbandes, die im Verhältnis zum aktuellen Weltrekord stehen. Auch eine Langstreckenwertung über die 400m und 800m Freistil soll es geben.
Das Teilnehmerfeld bei der Premiere des neuen Meisterschaftsformats wird stark besetzt sein: All diejenigen, die im August das deutsche Team bei den Europameisterschaften in Paris im Becken vertreten werden, sind laut Nominierungsrichtlinien verpflichtet, auch in Hannover an den Start zu gehen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich über die nationale Bestenliste zu qualifizieren.
Wichtige Links zum Thema: Ausschreibung 'Die Finals' Schwimmen 2026