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(10.07.2021) Am vorletzten Tag der Junioren-Europameisterschaften 2021 konnte das deutsche Team in den Vorläufen zwei Finaltickets buchen. Über die 800m Freistil der Herren qualifizierte sich Levin Peschlow in 8:06,92 Minuten für den morgigen Endlauf. Dort wird Yigit Aslan aus der Türkei auf Bahn vier starten. Er blieb heute in 7:57,69 Minuten als einziger Schwimmer unter acht Minuten.

Der 4x100m Freistilstaffel der Damen mit Chiara Klein (56,94), Nina Sandrine Jazy (57,45), Lara Seifert (58,06) und Celina Springer (56,48) gelang in 3:48,93 Minuten souverän auf Rang sechs der Einzug ins heutige Finale. Das schnellste Quartett der Vorläufe war die Staffel aus Frankreich in 3:45,73 Minuten.

Zuvor hatten Jazy (13. - 26,06) und Springer (16. - 26,35) bereits über die 50m Freistil die Tickets fürs Halbfinale gebucht. Die Top-Leistung lieferte in den Vorläufen dieses Events die Russin Daria Tatarinova (25,23) ab.

Bei den Herren sprintete Benjamin Atmar in 23,20 Sekunden auf Platz 13 über die 50m Freistil in die nächste Runde. Bester Schwimmer war hier mal wieder bei dieser JEM der Rumäne David Popovici. In 22,37 Sekunden war er mehr als eine halbe Sekunde schneller als der Rest des Feldes.

Nach ihrem starken Auftritt mit Platz vier im Finale über die 200m Brust am gestrigen Abend war Nele Schulze heute Morgen direkt wieder im Einsatz. Über die 100m Brust qualifizierte sie sich souverän in 1:10,06 Minuten als Viertschnellste für das Halbfinale. Die Spitzenzeit kam von der Estin Eneli Jefimova (1:08,92). Pech hatte Kellie Messel, der auf Platz 18 in 1:11,19 Minuten nur sieben Hundertstel zum Weiterkommen fehlten.

Über die 200m Rücken der Damen zog Lise Seidel (2:16,65) als Achte ins Halbfinale ein. Bei den Männern schwamm Cornelius Jahn über diese Strecke in 2:04,41 Minuten auf Platz 14 ins Semifinale.

Der Leipziger Louis Schubert (22. - 2:04,22) und der Lübecker Kirill Lammert (32. - 2:06,32) schieden im Vorlauf über die 200m Schmetterling aus. Für den Einzug ins Halbfinale wurde hier eine Zeit von 2:03,50 Minuten benötigt, die auf das Konto des Österreichers Martin Espernberger ging.

Spannend machte es Lisa-Marie Finger, die über die 100m Schmetterling im Vorlauf zeitgleich in 1:01,60 Minuten mit der Schweizerin Julia Ullmann anschlug. Eigentlich hätte zwischen den beiden Talenten ein Ausschwimmen ums Halbfinale angestanden, doch Finger verzichtete darauf. 

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