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(15.06.2021) Katie Ledecky hat ihre erste Pflichtaufgabe der US Olympic Trials erfüllt und sich über die 400m Freistil für Tokio qualifiziert. Dabei reichte der Weltrekordhalterin eine für ihre Verhältnisse eher durchschnittliche Leistung.

In 4:01,27 Minuten schlug Ledecky zwar souverän als Erste mit drei Sekunden Vorsprung auf ihre Verfolgerin Paige Madden (4:04,86) an. Damit blieb die 24-Jährige aber rund fünf Sekunden über ihrem Weltrekord, den im Fernduell vor zwei Tagen die Australierin Ariarne Titmus in 3:56,90 Minuten zum Wackeln gebracht hatte. Auf Platz drei verpasste Leah Smith (4:06,27), die 2016 in Rio und bei der WM 2019 noch jeweils Bronze über die 400m Freistil geholt hatte, ihr Ticket nach Tokio.

Während Ledecky noch nicht an ihre Leistungsgrenze gehen musste, drehten einige ihrer potentiellen Olympia-Teamkollegen in der Nacht zu Dienstag voll auf. So zum Beispiel die Damen über die 100m Schmetterling: Hier schwamm die 18-jährige Torri Huske in 55,66 Sekunden einen neuen US-Rekord und kam bis auf 18 Hundertstel an den Weltrekord von Sarah Sjöström heran. Dahinter beeindruckte auch die erst 16-jährige Claire Cuzan (56,43), die sich für den zweiten Olympiastartplatz über diese Strecke empfahl.

Am Montag hatte auch Michael Andrew mit einem US-Rekord glänzen können. Im Halbfinale über die 100m Brust schwamm er in 58,14 Sekunden auf Platz drei der ewigen Bestenliste. Tags drauf kam er im Endlauf zwar nicht an diese Leistung heran, buchte aber in 58,73 Sekunden als Sieger mit einer Hundertstel Vorsprung auf Andrew Wilson seinen Startplatz bei den Olympischen Spielen.

Schnelle Zeiten gab es am zweiten Tag der US-Trials zudem bereits in den Halbfinals. Über die 100m Brust der Damen kam Lilly King in 1:04,72 Minuten bis auf 5,9 Zehntel an ihren Weltrekord heran. Auch über die 100m Rücken wackelten die kontinentalen Bestmarken schon in den Semifinals. Bei den Herren fehlten Ryan Murphy in 52,22 Sekunden nur 3,7 Zehntel zu seinem bei den Olympischen Spielen 2016 aufgestellten Weltrekord. In der Zwischenrunde der Damen über die 100m Rücken lieferte Regan Smith in 57,92 Sekunden eine Leistung ab, mit der sie bis auf 0,47 Sekunden an ihren Weltrekord heran kam. In der Nacht zu Mittwoch haben sie in den Finals allesamt die Möglichkeit nachzulegen.