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(12.06.2021) Direkt zum Auftakt der australischen Olympia Trials in Adelaide gab es am Samstag den ersten dicken Paukenschlag: Über die 400m Freistil verfehlte der amtierende Olympiasieger Mack Horton die Qualifikation für Tokio. Nicht etwa, weil er schlecht in Form war, sondern schlicht weil zwei andere Australier noch besser waren als der Rio-Champion.

Es war ein Rennen auf höchstem Niveau, wie man es sonst nur bei den Spielen selbst oder Weltmeisterschaften sieht. Die ersten fünf (!) Schwimmer blieben unter der Olympianorm von 3:46,34 Minuten. Pech für Horton: Er schlug nur an dritter Stelle an.

Dabei hätte seine Zeit von 3:43,92 Minuten vor Beginn der Trials sogar zur Weltjahresbestleistung gereicht. Doch heute waren der 21-jährige Elijah Winnington und Jack McLoughlin, der 2016 mit Horton bei Olympia startete, einen Tick zu schnell für den 25-Jährigen. Winnington schlug in beeindruckenden 3:42,65 Minuten an. McLoughlin schwamm in 3:43,27 Minuten auf Platz zwei der Weltrangliste, in der die beiden deutschen Tokio-Starter Lukas Märtens (3:44,86) und (voraussichtlich) Henning Mühlleitner (3:45,36) nun auf die Plätze zehn und Elf rücken. 

Beeindrucken konnte in Adelaide auch auf Platz fünf in 3:46,33 Minuten der erst 17-jährige Samuel Short. Für Mack Horton ist nun zwar die Chance auf die Titelverteidigung in Tokio geplatzt. Trotzdem hat er noch eine Gelegenheit, sich ins Olympia-Team zu schwimmen. Über die 200m Freistil zählt er zu den Kandidaten für die australische Kraulstaffel.

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