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(17.04.2021) Drei weitere Einzelnormen für Tokio und die erlösende Staffelnorm für die deutschen 4x100m Freistilherren gab es am zweiten Tag des Olympia-Qualifikationsevents in Berlin zu verbuchen. Besonders umkämpft waren erneut die 400m Freistil.

Schon in der vergangenen Woche blieben bei den Herren sowohl Florian Wellbrock und Lukas Märtens als auch Henning Mühlleitner unter der Olympianorm und schwammen in die Top Ten der Weltrangliste. Heute traf das Trio erstmals direkt aufeinander und pushte sich zu erneuten Spitzenleistungen. Den Sieg sicherte sich am Ende Florian Wellbrock, der in 3:44,36 Minuten bis auf eine Hundertstel an die Zeit heran kam, mit der er aktuell an der Spitze der Weltrangliste liegt.

Dahinter blieb Wellbrocks 19-jähriger Team-Kollege Lukas Märtens in 3:44,86 Minuten erstmals unter 3:45. Auch Henning Mühlleitner steigerte sich und schlug in 3:45,36 Minuten an. In der Weltrangliste liegen sie damit auf den Plätzen sechs und sieben. Der DSV hat nun die Qual der Wahl, wer in Tokio über diese Strecke starten soll. 

Ähnlich sieht es bei den Damen aus. Hier waren in den vergangenen Wochen bereits Isabel Gose und Leonie Kullmann unter der Olympianorm geblieben. Heute kam mit Sarah Köhler eine dritte Athletin hinzu. Im Finale von Berlin schwamm Köhler in 4:05,99 Minuten klar unter die Norm von 4:07,50 Minuten. Das ist Rang fünf in der Weltrangliste. Die beiden anderen Tokio-Kandidatinnen steigerten sich jeweils: Gose gewann das Rennen mit Deutschem Altersklassenrekord bei den 19-Jährigen in 4:05,19 Minuten und liegt im Weltranking direkt vor Köhler auf Platz vier. Kullmann kraulte in 4:06,25 Minuten neue Bestzeit - weltweit ist dies Rang sechs. Es bleibt abzuwarten, wer nun in Tokio über diese Strecke auf dem Block stehen wird. Alle Sechs, die über die 400m Freistil die Olympianorm unterboten, sind aber auch auf anderen Strecken für die Spiele qualifiziert.

Hoffnungen auf Tokio machte sich am Samstag auch der Neuköllner Ramon Klenz. Er sah sich über seine Paradestrecke 200m Schmetterling mit der besonderen Herausforderung konfrontiert, dass er das Rennen im Alleingang schwimmen musste. Kein anderer Athlet war hier gemeldet. Unter selben Voraussetzungen hatte kurz zuvor Franziska Hentke die 200m Schmetterling in 2:09,68 Minuten absolviert, sie ist aber bereits fest für Tokio gesetzt. Letztlich lieferte Klenz in 1:56,64 Minuten zwar eine starke Zeit ab, schrammte aber um 3,4 Zehntel an der Olympianorm vorbei. Immerhin: Der Kurzbahn-EM-Zweite qualifizierte sich damit für die Schwimm-Europameisterschaften in Budapest.

Gleiches gelang heute zwei vielversprechenden Talenten des DSV: Über die 400m Lagen der Damen blieben sowohl Kim Herkle (4:41,76) als auch Giulia Goerigk (4:42,97) unter den Normzeiten für die Schwimm-EM. Beide stellten damit jeweils starke neue Bestzeiten auf. Bei den Herren überzeugte der bereits für Olympia qualifizierte Jacob Heidtmann auf der langen Lagenstrecke in 4:14,00 Minuten. Er steigt damit in die Top Ten der Weltrangliste auf. Hinter ihm bestätigte der in Magdeburg trainierende Frankfurter Danny Schmidt in 4:19,04 Minuten die EM-Norm, die er schon in der vergangenen Woche geknackt hatte.

Besonders spannend war es am Samstag direkt zum Auftakt des Finalabschnitts. Über die 100m Freistil der Damen schwamm Annika Bruhn in 53,96 Sekunden unter die Olympianorm. Bei den Herren gelang dies wenige Minuten später Damian Wierling, der zudem dazu beitrug, dass sich die 4x100m Kraulstaffel haarscharf für Olympia qualifizieren konnte. Mehr dazu hier:

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