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(29.07.2011) Gut eine Woche nach dem Urteil im Fall um Olympiasieger Cesar Cielo hat der internationale Sportgerichtshof CAS seine Entscheidung, gegen den Brasilianer trotz positiver Dopingtests keine Sperre auszusprechen, offiziell begründet. Die Koffein-Kapseln, die die verbotene Substanz Furosemid enthielten, sollen bei der Herstellung verunreinigt worden sein. Dies habe die verantwortliche Apotheke eingeräumt. Am selben Tag habe man dort ein Herzmittel zubereitet, welches Furosemid enthielt.

 

Cielo und drei seiner Teamkollegen waren bei einem Meeting Anfang Mai positiv auf das Mittel getestet worden. In einem Eilverfahren, hatte der CAS entschieden, dass es bei einer vom brasilianischen Verband ausgesprochenen Verwarnung bleibt. Damit konnte und kann Cielo bei den derzeit stattfindenden Weltmeisterschaften in Shanghai starten. Über die 50m Schmetterling hat er sich bereits den Titel gesichert. Morgen wird der Titelverteidiger im Finale über die 50m Freistil starten.