NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo
Nur zwei Hundertstel fehlten Sarah Sjöström, um sich mit Gold über die 50m Freistil zur alleinigen EM-Rekordhalterin zu küren. Wie schon Franziska von Almsick sammelte Sjöström bislang in ihrer eindrucksvollen Karriere 18 Goldmedaille bei Europameisterschaften auf der Langbahn.
Bei den Titelkämpfen in Paris hätte Sjöström nun über die 50m Freistil nach EM-Gold Nummer 19 greifen können. In 23,86 Sekunden schlug die schwedische Ausnahmeschwimmerin jedoch knapp hinter der frischgebackenen Europameisterin Katarzyna Wasick (23,84) an, die bereits bei der Kurzbahn-EM im Dezember triumphiert hatte. Auf den Bronzerang sprintete Sara Curtis, die in 23,99 Sekunden ebenfalls unter der Marke von 24 Sekunden bleiben konnte und ihre insgesamt dritte Einzelmedaille feierte. Parallel zu den Europameisterschaften in Paris sorgte Kate Douglass in den USA über eben diese Strecke mit einem neuen Weltrekord für Aufsehen. Mehr dazu gibt es hier: Parallel zu Liebmann: Auch Kate Douglass begeistert mit Weltrekord!
Und auch für das deutsche Team gab es heute eine Weltrekordsensation zu bejubeln. Alles zum Fabelrennen von Johannes Liebmann und dem Medaillenerfolg von Oliver Klemet gibt es hier zum Nachlesen: Johannes Liebmann sorgt für WELTREKORD-Sensation!
Aber auch Anna Elendt zeigt sich gegen Ende der Titelkämpfe weiterhin in toller Form. Als Fünfte der Halbfinals über 50m Brust machte Elendt in 30,34 Sekunden ihr drittes Finale bei diesen Europameisterschaften perfekt – und hat damit weiterhin die Chance, ein erstes Edelmetall in Paris zu gewinnen. "Das Ziel war es, ins Halbfinale zu kommen. Die Freude über das Finale ist groß. Bei den 50m ist es immer knapp, da hoffe ich eventuell schon auf Bronze", zeigte sich die Deutsche Rekordhalterin ehrgeizig. An der Spitze des Klassements blieb Benedetta Pilato in 29,84 Sekunden wie schon im Vorauf unter der Schallmauer von 30 Sekunden. Dies gelang im Halbfinale auch der Estin Eneli Jefimova (29,93).
Mit dem Einzug ins Halbfinale über die 200m Schmetterling hatte sich Yara Fay Riefstahl bei ihrem EM-Debüt einen Traum erfüllt. Dort schwamm die Deutsche Meisterin in 2:13,04 Minuten erneut in die Nähe ihrer Bestzeit und zeigte sich auf Rang 14 sehr zufrieden. Zur schnellsten Zeit des Feldes schmetterte die Britin Emily Richards in 2:07,10 Minuten.
Wie schon über die 400m Lagen war Ellen Walsh auch im Finale über die 200m Lagen nicht zu schlagen. Auf der Außenbahn schob sich die Irin auf der abschließenden Freistilstrecke an der Konkurrenz vorbei und schlug in 2:09,81 Minuten als Europameisterin an. Die weiteren Medaillen schnappten sich nur drei Hundertstel voneinander getrennt Anita Gastaldi (2:10,07) aus Italien und die 100m Schmetterling Europameisterin Roos Vanotterdijk (2:10,10).
Im zweiten Finale des Abends ohne deutsche Beteiligung beeindruckte Mary-Ambre Moluh erneut mit einem Europarekord über die 100m Rücken. In 57,94 Sekunden triumphierte Moluh vor Marrit Steenbergen (58,46) sowie ihrer französischen Teamkollegin Pauline Mahieu (58,77) und verbesserte ihren Rekord aus der Lagen-Mixedstaffel ein weiteres Mal um fünf Hundertstelsekunden.
Über die 4x200m Freistilstaffel hatte das deutsche Team ordentlich Grund zum Jubeln! Mehr zur Staffelmedaille und den Herren-Events des heutigen Tages gibt es hier: Mit Deutschem Rekord zu EM-Silber! Deutsche Freistilstaffel trumpft bei Schwimm-EM groß auf
Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:
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Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals
Bild: Tino Henschel