14. August 2026

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Sie haben es wieder geschafft: Bereits über die 800m Freistil hatten Isabel Gose und ihre Magdeburger Trainingskollegin Maya Werner bei den Europameisterschaften mit doppeltem Edelmetall geglänzt. Nun wiederholten sie diese Kunststück am Freitag auch über die 1500m und sicherten sich erneut Silber und Bronze.

Europameisterin wurde ebenfalls wie über die 800m die Italienerin Simona Quadarella. Bis zur Hälfte des Rennens hatte Isabel Gose den Kontakt zu ihrer Dauerkonkurrentin, doch dann konnte sich Quadarella Stück für Stück immer etwas weiter absetzen. Am Ende schlug Gose in 15:49,22 Minuten mit 3,09 Sekunden Rückstand hinter Quadarella an, die damit einen neuen EM-Rekord aufstellte.

„Ich bin super happy über meine Zeit und damit seit zwei Jahren endlich wieder unter 15:50 zu schwimmen“, meinte Isabel Gose nach dem Rennen und lobte ausdrücklich ihre Teamkollegin Maya Werner für deren starke Bestzeit. In 15:52,50 Minuten glänzte sie mit einer immensen Steigerung und souveränen fünf Sekunden Abstand auf den Rest des Feldes.

Für Isabel Gose war es in Paris die vierte Medaille im vierten Rennen. In den zurückliegenden Tagen hatte sich die 24-Jährige bereits im 3km Knockout Sprint im Freiwasser zur Europameisterin gekürt und Silber über die 800m Freistil im Becken geholt. Zudem gewann sie Gold mit der deutschen Open Water Staffel.

Der Tag ging damit so zu Ende, wie er begonnen hatte: Direkt im ersten Finale am Freitag hatte Angelina Köhler über die 100m Schmetterling die Silbermedaille geholt. Mehr dazu gibt es hier --> Schwimm-EM 2026: Angelina Köhler jubelt über erste Medaille bei Europameisterschaften

Mit Anna Elendt war heute eine weitere deutsche Schwimmerin im Finale gefordert. In 2:23,81 Minuten schwamm die in den USA trainierende Hessin über die 200m Brust auf den fünften Platz. Zu den Podestplätzen, die an Evgeniia Chikunova (2:19,32), Angharad Evens (GBR – 2:21,21) und Mona McSharry (IRL – 2:22,43) gingen, fehlten Elendt knapp anderthalb Sekunden.

Über die 50m Freistil war Julianna Dora Bocska der Sprung in die Halbfinals des Tages gelungen. In 24,83 Sekunden schwamm die Essenerin erstmals in ihrer Karriere unter die Marke von 25-Sekunden und landete damit auf einem überzeugenden 13. Platz. Die Top-Zeit des Tages kam in 23,83 Sekunden von Schwedens Schwimmstar Sarah Sjöström, die damit am Samstag alleinige Rekord-Europameisterin werden könnte.

In den weiteren Semifinals am Freitag war Lise Seidel über die 100m Rücken am Start. Die Chemnitzerin schlug am Ende in 1:00,75 Minuten als Elfte der Halbfinalrennen an. Die Favoritenbahn vier fürs Finale am Samstag ging an die Lokalmatadorin Mary-Ambre Moluh (58,21).  

Über die 200m Lagen schwamm Linda Roth in 2:15,02 Minuten auf den 16. Platz. An der Spitze des Feldes blieb die Britin Abbie Wood in 2:09,99 Minuten als einzige unter der Marke von 2:10 Minuten.

Hoffnung auf eine Medaille hatte am Freitag Lukas Märtens. Über die 200m Freistil klappte es aber für ihn nicht mit dem angepeilten Podestplatz. Die Zusammenfassung der heutigen Herrenevents gibt’s hier --> Märtens verpasst Podium über 200m | Popovici holt Gold Nr. 2

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Livestreams der Schwimm-EM 2026

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

Bild: Tino Henschel