13. August 2026

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

An Tag vier der Europameisterschaften in Paris brachte sich Lukas Märtens im Halbfinale über 200m Freistil für den Kampf um die Medaillen in Stellung. In schnellen 1:44,79 Minuten schwamm der Deutsche die zweitschnellste Zeit und geht damit morgen als einer der Favoriten ins Finale. Nur David Popovici war in 1:44,56 Minuten noch etwas schneller. Der rumänische Topstar nahm auf der Schlussbahn jedoch sichtbar Tempo raus.

Für den zweiten deutschen Starter Jarno Bäschnitt reichte es dagegen denkbar knapp nicht für den Endlauf. Der Bronzemedaillengewinner mit der 4x200m-Freistilstaffel schlug nach 1:45,76 Minuten an und verpasste als Zehnter das Finale um lediglich vier Hundertstelsekunden.

Ein historisches Rennen lieferten die Finalisten über 100m Schmetterling ab. Kristof Milak schwamm in 49,48 Sekunden einen neuen Europarekord und verpasste den von Caeleb Dressel gehaltenen Weltrekord nur um 0,03 Sekunden. Auch die beiden weiteren Medaillengewinner blieben unter der 50-Sekunden-Marke: Der Franzose Maxime Grousset sicherte sich in 49,70 Sekunden Silber, Noe Ponti aus der Schweiz wurde in 49,93 Sekunden Dritter. Mit Kaii Winkler war auch ein deutscher Athlet im Endlauf vertreten. In 51,08 Sekunden belegte er den sechsten Platz und blieb nur 1,6 Zehntel über seinem Deutschen Rekord.

Bei den Damen sorgte Sara Curtis dafür für einen gelungenen Weltrekordstreich! Mehr dazu gibt es hier: Platz Vier in Europa! Jugendeuropameisterin Linda Roth schwimmt in Medaillennähe | Weltrekord 2.0 für Curtis 

In einem packenden Duell über die 200m Brust sicherte sich der britische Youngster Filip Nowacki mit einem starken Endspurt in 2:07,70 Minuten die Goldmedaille. Auf den letzten Metern fing er den bis dahin führenden Caspar Corbeau aus den Niederlanden noch ab. Dahinter sorgte Luka Mladenovic in 2:08,91 Minuten mit Bronze für Jubel im österreichischen Team. Lucas Matzerath konnte derweil nicht ganz an seine am Vortag aufgestellte Bestzeit anknüpfen. In 2:10,67 Minuten belegte er Rang acht. 

Nachdem sich die deutsche Mannschaft im Vorlauf der 4x100m Freistilstaffel noch ins Finale gezittert hatte, präsentierte sich das DSV-Quartett im Endlauf in veränderter Besetzung deutlich stärker und schwamm auf einen guten sechsten Rang. Josha Salchow (48,62), Kaii Winkler (47,88), Julian Koch (47,98) und Ole Mats Eidam (48,72) verbesserten ihre Vorlaufzeit in 3:13,20 Minuten um knapp zwei Sekunden. Den EM-Titel sicherte sich das ungarische Quartett in 3:10,03 Minuten. Hubert Kos, Szebasztian Szabo, Nandor Nemeth und Kristof Milak verwiesen die Staffel der Neutralen Athleten (3:10,12) knapp auf den Silberrang. Bronze ging in 3:11,08 Minuten an Kroatien. Großen Anteil am ungarischen Triumph hatte Kristof Milak, der damit bereits seinen zweiten Titel an diesem Tag feiern konnte. Als Schlussschwimmer zauberte er mit 46,29 Sekunden eine beeindruckende Zeit ins Becken.

Ohne deutsche Beteiligung ging das Halbfinale über die kürzeste Rückendistanz von 50m über die Bühne. Für Ole Braunschweig und Fritz Dietz war der Wettkampf bereits im Vorlauf beendet. Die schnellste Zeit im Halbfinale schwamm Pavel Samusenko (Neutrale Athleten) in 24,03 Sekunden. Dahinter qualifizierte sich Weltrekordhalter Kliment Kolesnikov in 24,14 Sekunden als Zweiter für das Finale.

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

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Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel