11. August 2026

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Auch im zweiten Finalabschnitt der Europameisterschaften in Paris reißt die Rekordflut nicht ab. In 3:43,00 Minuten schwamm die deutsche 4x100-m-Lagen-Mixedstaffel zu einem neuen Deutschen Rekord. In komplett neu formierter Besetzung mit Kaii Liam Winkler (53,64), Melvin Imoudu (59,12), Angelina Köhler (56,55) und Nina Holt (53,69) schlug das Quartett auf einem starken fünften Rang an.

Den Europameistertitel sicherte sich vor heimischem Publikum die französische Staffel mit Mary-Ambre Moluh, Carl Aitkaci, Maxime Grousset und Marie Wattel in 3:39,64 Minuten. Silber ging an die Niederlande (3:40,92), die dank einer phänomenalen Leistung von Marrit Steenbergen noch aufs Podium schwammen. Steenbergen legte als Schlussschwimmerin in 50,87 Sekunden eine herausragende Zeit hin und führte ihr Team von Rang sechs noch auf den Silberrang. Bronze ging in 3:41,52 Minuten an das Team der Neutralen Athleten.

Knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt ist Melvin Imoudu über 100m Brust. In 59,05 Sekunden belegte der deutsche Brustspezialist Rang vier und steigerte sich damit im Vergleich zum Halbfinale noch einmal. Zu Bronze fehlten Imoudu lediglich 15 Hundertstelsekunden. Es war das Déjà-vu von den Olympischen Spielen. Die Brinzemedaille sicherte sich der Italiener Simone Cerasuolo in 58,90 Sekunden. Hinter Imoudu landete Adam Ramsay-Peaty auf Rang fünf (59,10). Den Europameistertitel holte sich mit Nicolo Martinenghi (58,58) ebenfalls ein Italiener. Silber ging in 58,68 Sekunden an den unter neutraler Flagge startenden Ivan Kozhakin.

Ebenfalls mit Chancen auf Edelmetall ging Luca Nik Armbruster im Finale über 50m Schmetterling an den Start. Nachdem er bereits im Halbfinale mit einem neuem deutschem Rekord für Aufsehen gesorgt hatte, konnte Armbruster im Endlauf nicht ganz an diese Leistung anknüpfen. In 22,84 Sekunden schlug der Deutsche als Sechster an - zeitgleich mit dem ungarischen Topstar Kristóf Milák. Den Europameistertitel sicherte sich der unter neutraler Flagge startende Egor Kornev in 22,52 Sekunden. Dabei setzte sich Kornev im Ziel hauchdünn gegen den Franzosen Maxime Grousset (22,54) durch, der Silber gewann. Bronze ging in 22,68 Sekunden an Grigori Pekarski, der ebenfalls unter neutraler Flagge startete.

Auch Cornelius Jahn, der am Vortag mit der deutschen 4x200-m-Freistilstaffel Bronze gewonnen hatte, zeigte im Halbfinale über 200m Rücken erneut eine starke Vorstellung. In 1:56,26 Minuten steigerte Jahn seine Zeit aus dem Vorlauf um knapp zwei Sekunden und näherte sich damit bis auf vier Zehntel dem Deutschen Rekord von Lukas Märtens. Mit dieser starken Leistung belegte er Rang 11, verpasste damit jedoch den Einzug ins Finale. Für ein echtes Ausrufezeichen sorgte unterdessen Hubert Kos: Der Ungar pulverisierte in 1:52,30 Minuten seinen eigenen Europarekord und geht damit morgen als klarer Goldfavorit ins Finale.

Eine weitere Weltklasseleistung zeigte David Popovici im Halbfinale über 100m Freistil. In 46,72 Sekunden distanzierte der Rumäne die Konkurrenz um eine halbe Sekunde und stellte damit einen neuen Meisterschaftsrekord auf. Der deutsche Vertreter Josha Salchow konnte seine Zeit aus dem Vorlauf noch einmal knapp steigern und schlug in 48,28 Sekunden als Zehnter an - damit verpasste er den Einzug ins Finale nur knapp.

Bei den Damen sorgten Isabel Gose und Maya Werner für doppelten Medaillenjubel! Mehr dazu gibt es hier: EM-Silber und Bronze! Gose und Werner sorgen für doppeltes Medaillenglück 

 

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Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel