26. April 2026

Die Deutschen Meisterschaften 2026 sind Geschichte! Zum Abschluss der Titelkämpfe, die in diesem Jahr vor allem auch im Zeichen der Qualifikation für die Europameisterschaften in Paris standen, machte Cornelius Jahn über die Rückenstrecken das Norm-Triple perfekt. 

Nach Gold über die 100m Rücken war Jahn auch über die 200m Rücken nicht zu schlagen und sammelte damit seine insgesamt dritte Medaille bei der diesjährigen DM. In 1:56,63 Minuten knackte der frischgebackene Deutsche Meister zudem auch souverän die geforderte Normzeit für die EM. Auch der Zweitplatzierte Cedric Büssing konnte seinem EM-Programm in 1:58,86 Minuten eine weitere Strecke hinzufügen. Zur Bronzemedaille schwamm Timo Sorgius, der in 1:59,90 Minuten ebenfalls unter der Schallmauer von zwei Minuten blieb. 

Jubeln konnte auch heute wieder Lucas Matzerath, der über die 200m Brust seinen Titel verteidigte und sich sein zweites EM-Ticket schnappte. Ein klarer Aufwärtstrend, nachdem Matzerath die Normzeit über die 100m Brust noch verpasst hatte. Damit konnten sich die deutschen Männer auf allen Einzelstrecken für die Europameisterschaften qualifizieren – eine extrem starke Ausbeute! Die letzte Chance auf einen Platz im EM-Team wusste im selben Rennen auch Matthis Schönung zu nutzen, der in 2:11,77 Minuten zu Silber und unter die U23-Norm schwamm. Das Podium komplettierte der Deutsche Kurzbahnmeister Kenneth Bock (2:12,03). 

Auch Luca Armbruster konnte seine Titelkämpfe zum Abschluss noch mit einer Goldmedaille veredeln. Über die 50m Schmetterling sprintete der Deutsche Rekordhalter wie schon im Vorjahr souverän zum Sieg und blieb in 23,13 Sekunden zum wiederholten Male unter der geforderten EM-Norm. Neben Armbruster sind auch Ole Eidam und Josha Salchow nun offiziell für einen EM-Start über diese Strecke qualifiziert. Die Medaillen gingen jedoch in andere Hände: In 23,56 Sekunden schmetterten Maurice Grabowski und Victor Sanin gemeinsam auf den Silberrang. 

Über die 1500m Freistil heißt der Deutsche Meister das erste Mal seit zehn Jahren nicht Florian Wellbrock. Zum Nachfolger des Seriensiegers kürte sich erwartungsgemäß Vizeweltmeister Sven Schwarz, der nach der krankheitsbedingten Abmeldung von Johannes Liebmann ein einsames Rennen alleine gegen die Uhr bestritt. In 14:42,32 Minuten bestätigte Schwarz seine sehr gute Leistung aus der Vorwoche und feierte sein zweites Gold in Berlin. Ihr jeweils erstes Edelmetall sicherten sich hingegen Paulo Strehlke Delgado (15:13,95) und Simon Reinke (15:17,40). 

Bei den Damen setzten Angelina Köhler, Anna Elendt und Isabel Gose allesamt zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften ihre beeindruckende Siegesserie fort und feierten jeweils ihren insgesamt 15. DM-Titel. Mehr dazu gibt es hier: 15x DM-Gold! Titelrekord für Elendt, Gose und Köhler 

 

Wichtige Links zum Thema: 

Bild: HD Media