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(18.02.2024) Nachdem sich Sarah Sjöström mit dem Gewinn ihrer 21. Einzelmedaille bei Langbahnweltmeisterschaften im vergangenen Jahr in die Geschichtsbücher eintrug, drückte die 30-jährige Schwedin auch den Titelkämpfen in Doha ihren Stempel auf und schwamm zum WM-Abschluss am Sonntag über die 50m Freistil zu ihrem 14. Weltmeistertitel.

In einem packenden Rennen über die 50m Freistil, in dem für einen Platz auf dem Podium unter 24 Sekunden geschwommen werden musst, blieb Sjöström in 23,69 Sekunden lediglich acht Hundertstel über ihrem eigenen Weltrekord und verteidigte ihren WM-Titel zum zweiten Mal hintereinander. Bereits gestern hatte die 30-jährige Sprintspezialistin über die 50m Schmetterling triumphieren können. Mit einem neuen amerikanischen Rekord von 23,91 Sekunden sprintete Kate Douglass dahinter auf den Silberrang und steigerte ihre Medaillenausbeute in Doha somit auf fünf Edelplaketten. Bronze ging an die Polin Katarzyna Wasick, die ebenso wie Douglass nicht nur erstmalig unter die Schallmauer von 24 Sekunden schwamm, sondern auch über einen neuen Landesrekord jubeln durfte.

Ihren dritten WM-Titel in Folge machte auch Ruta Meilutyte über die 50m Brust perfekt. In 29,40 Sekunden schwamm die litauische Topschwimmerin die fünftschnellste jemals geschwommene Zeit. Meilutyte selbst hält den Weltrekord von 29,16 Sekunden, den sie bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr ins Becken zauberte. Auf den Silberrang schwamm die 100m Weltmeisterin Tang Qianting. In 29,51 Sekunden stellte die Chinesin zudem einen neuen Asienrekord auf. Mit der Bronzemedaille konnte Benedetta Pilato (30,01) aus Italien ihr überraschendes Halbfinal-Aus über die doppelte Distanz wiedergutmachen.

Auch über die 400m Lagen ging der Bronzerang an eine Schwimmerin aus Italien. In einem spannungsgeladenen Rennen, in dem die Top Drei innerhalb von sieben Zehntelsekunden anschlugen, sicherte sich Sara Franceschi in 4:37,36 Minuten den dritten Platz. Zur neuen Weltmeisterin krönte sich die Britin Freya Colbert (4:37,14), die sich auf den letzten 50m Metern Zug für Zug an der Silbermedaillengewinnerin Anastasia Gorbenko (4:37,36) aus Israel vorbei schob.

Für den goldenen Abschluss dieser Weltmeisterschaften sorgte die Schwimmerinnen aus Australien über die 4x100m Lagenstaffel. In 3:55,98 Minuten zeigten Iona Anderson, Abbey Harkin, Brianna Throssell und Shayna Jack allesamt überzeugende Einzelleistungen, die schlussendlich mit dem WM-Titel belohnt wurden. Dahinter verpasste Sarah Sjöström einen weiteren Goldmoment nur knapp. Auf der Schmetterlingsstrecke an den Start gegangen, verhalf Sjöström dem schwedischen Quartett zwischenzeitlich sogar zu einer recht deutlichen Führung. Auf den letzten Metern wurde das Team aus Schweden zwar noch von den Australierin abgefangen, in 3:56,35 Minuten bedeutete dies jedoch eine starke Silbermedaille. Weniger als eine Zehntelsekunde dahinter platzierte sich das Team aus Kanada (3:56,43) auf dem Bronzerang. 

Nach dem frühen Schwimmhighlight in diesem Jahr, sind nun alle Augen auf die olympischen Spiele in Paris gerichtet. Die Weltmeisterschaften von Doha haben dank packender Rennen und herausragenden Leistungen zweifellos Lust auf mehr gemacht!

Mehr zu den Finals der Herren gibt es hier: Vize-Weltmeister: Florian Wellbrock setzt silbernen WM-Schlusspunkt

Links zur Schwimm-WM 2024:

Bild: Archiv

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