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(12.02.2024) Auch am zweiten Tag der Schwimm-WM in Doha konnten die deutschen Athleten den positiven Eindruck zementieren. Über die 200m Freistil machten Rafael Miroslaw und Lukas Märtens, der bereits gestern über die doppelte Distanz mit Bronze dekoriert worden war, souverän den Einzug in den Endlauf klar.

Miroslaw schwamm dabei fast ein Spiegelbild seines Rennes vom Vormittag und schlug nach 1:45,95 Minuten als insgesamt Sechster an, während Märtens noch forscher anging als im Vorlauf und sich mit seiner Zeit von 1:45,21 insgesamt den dritten Zwischenrang erschwamm. Ein zweites Karrierehoch erlebt derweil Danas Rapšys aus Litauen, der in 1:44,96 Minuten erstmals seit Jahren wieder die 1:45 Minuten knackte und dabei maßgeblich von seinem furiosen Finish profitierte. Er führt damit die Liste der Qualifizierten an.

Ole Braunschweig verpasste über 100m Rücken hingegen den Einzug ins Finale knapp. In 25,69 Sekunden ging er zwar sehr forsch an, konnte das Tempo aber am Ende nicht mehr ganz halten und traf auch den Anschlag nicht optimal, sodass er mit seiner Zeit von 53,89 Sekunden auf den geteilten elften Rang kam, 17 Hundertstel von den Top-8 entfernt und nur 1,5 Zehntel über der Olympianorm. Ganz vorn gab es im ersten Semifinale ein unübliches Verwirrspiel: Der Grieche Evangelos Makrygiannis und Hunter Armstrong aus den USA bekamen die falschen Bahnen zugewiesen. Folglich warf die Ergebnisliste zuerst einige Fragen auf, da der Amerikaner deutlich vor Makrygiannis anschlug, aber mit der langsameren Zeit geführt wurde. Schließlich wurde Armstrong in 53,04 Sekunden aber doch als Gesamtschnellster gelistet und sollte morgen dann auch regulär auf der Finalbahn 4 starten.

Glasklar hingegen gestaltete sich die Angelegenheit über diese Strecke bei den Damen: Armstrongs Landsfrau Claire Curzan schwamm mit 58,73 Sekunden als einzige Athletin unter 59 Sekunden und führt das Feld mit mehr als acht Zehnteln Vorsprung ins Finale.

Ein ähnliches Bild boten die 100m Brust der Frauen. Die Chinesin Tang Qianting, auf der Kurzbahn bereits Weltmeisterin über diese Strecke, verbesserte in 1:05,36 Minuten ihre eigene persönliche Bestzeit gleich um eine halbe Sekunde, während keine andere Athletin unter 1:06 Minuten schwimmen konnte. Mit dieser Weltklasseleistung genießt sie morgen absoluten Favoritenstatus.

Für den Glanzpunkt des Tages sorgte aus deutscher Sicht Angelina Köhler, die sich über die 100m Schmetterling zur neuen Weltmeisterin krönte. Mehr dazu gibt es in unserer Zusammenfassung der Finalläufe --> WELTMEISTERIN! Angelina Köhler schmettert zu Gold

Links zur Schwimm-WM 2024:

Bild: Mine Kasapoglu / Archiv

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