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(08.10.2023 | Bild: Henschelmedia) Im letzten Finalabschnitt des Schwimm-Weltcups in Berlin konnte Angelina Köhler in einem packenden Rennen über die 100m Schmetterling zu Silber schwimmen. Dabei wackelte sie auch kräftig am Deutschen Rekord.

Die Berlinerin, die nach Vorlaufbestzeit auf Bahn vier als Favoritin ins Rennen gegangen war und arbeitete sich vor allem in der zweiten Hälfte der Strecke an die Spitze des Feldes heran. Das Kämpfen wurde belohnt, denn in 57,11 Sekunden kam sie bis auf sechs Hundertstel an ihren bei den Weltmeisterschaften im Sommer aufgestellten Deutschen Rekord heran. Nur die chinesische Olympiasiegerin Yufei Zhang (56.47) hatte ihre Hände vor Köhler an der Anschlagmatte. Platz drei ging an die USA, vertreten durch Torri Huske (57,32).

Auch Isabel Gose startete im schnellsten Zeitlauf der 800m Freistil auf Bahn vier. Sie ging mit der schnellsten Meldezeit des Feldes ins Wasser, schwamm in 8:29,99 Minuten allerdings an den Podestplätzen vorbei und schlug als Vierte an. Die Mannschaftskollegin der Magdeburgerin, Celine Rieder, erschwamm sich in diesem Endlauf in 8:38,30 Minuten Platz sieben. Der Sieg ging in Weltcup-Rekordzeit an die Australierin Lani Pallister (8:16,82). Zweite wurde mit knappen fünf Sekunden Abstand Katie Grimes (8:21,23) aus den USA vor Erika Fairweather (8:25,16) aus Neuseeland.

Der nächste Weltcup-Rekord fiel im Finale über die 50m Brust. Dieser ging in 29,56 Sekunden an die Litauerin Ruta Meilutyte. Nur sie blieb unter der 30-Sekunden-Marke. Auch die deutsche Schwimmerin Nele Schulze war in diesem Finale von der Partie. Sie schwamm in der Zeit von 32,02 Sekunden etwas langsamer als im Vorlauf und schlug als Achte an. Die Zweitplatzierte Eneli Jefimova aus Estland landete in 30,35 Sekunden auf Platz zwei, gefolgt von der polnischen Schwimmerin Dominika Sztandera, die auf Rang drei anschlug.

Nur kurze Zeit später bestritt Nele Schulze ihr zweites Weltcup-Finale. Über die 100m Freistil schwamm sie in 55.70 Sekunden erneut auf den achten Platz. Der Sieg ging mit Weltcup-Rekord an Sibohan Haughey (52,02) aus Hongkong, vor Cate Campbell (53,20) aus Australien und der Schwedin Sarah Sjöström (53,39).

Den achten Platz gab es auch für Kellie Messel. Im 200m Lagen Finale belegte sie diesen in 2:18,46 Minuten. Auf den letzten Metern konnte sich die Australierin Kaylee McKeown (2:10.76) vor Sydney Pickrem (2:11.27) aus Kanada und der Israelin Anastasia Gorbenko (2:11.71), den Sieg erschwimmen.

Auch im Finale über die 200m Rücken siegte die Australierin Kaylee McKeown. In 2:06,47 Minuten stellte sie erneut einen neuen Weltcup-Rekord auf. Mit dieser Leistung sicherte sie sich sowohl das Triple der Goldmedaillen, als auch der Weltcup-Rekorde in allen drei Rückenstrecken und den Gesamtsieg der Weltcup-Wertung in Berlin. Die Plätze zwei und drei gingen an Katie Grimes (2:08.08) aus den USA und Kylie Masse (2:10.32) aus Kanada.

Die Zusammenfassung der Finals der Herren gibt es hier --> Qin Haiyang macht Triple perfekt: Dritter Rekord im dritten Finale

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