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18. April 2021

(18.04.2021) Es sollte die Extra-Chance auf das Olympiaticket für Ramon Klenz werden. Nachdem der in Berlin trainierende Leipziger beim Qualifikationswettkampf in der Bundeshauptstadt am Samstag noch knapp die Norm über die 200m Schmetterling verpasst hatte, durfte er heute noch einmal über seine Paradestrecke ran.

In 1:57,48 Minuten konnte Klenz trotz einer erneuten Powerleistung keine Verbesserung erzielen und blieb klar über der Olympianorm von 1:56,30 Minuten. Nicht nur die beiden harten Rennen vom Samstag steckten ihm in den Knochen:

Der Verband gestattete ihm Möglichkeit heute noch einmal in einem eigens angesetzten Rennen gegen die Uhr zu starten, da der 22-Jährige den Wettkampf in Berlin unter äußerst dramatischen Umständen bestritt. Am Donnerstag, nur einen Tag vor Beginn des Events, war er unverschuldet direkt neben der Schwimmhalle in einen Auffahrunfall verwickelt. Trotz Schleudertrauma ging er in Berlin an den Start und kam am Samstag bis auf 3,4 Zehntel an die Olympianorm heran.

Trotz der verpassten Chance auf Tokio ist für Klenz die Saison noch nicht beendet: Dank seiner beeindruckenden Auftritte ist er für die Schwimm-Europameisterschaften im Mai qualifiziert. Vielleicht kann er hier ja noch eine Schippe drauf legen und zeigen, was unter normalen Umständen in ihm steckt.

Mehr zum den heutigen Ereignissen beim Qualifikationsevent in Berlin gibt es hier: Wellbrock und Herkle wackeln an den Deutschen Rekorden

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