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(03.08.2019) Wenn der Weltmeister gegen die nationale Konkurrenz auf den Block steigt, dann ist klar, wer der Favorit im Becken ist. Trotzdem nahm Florian Wellbrock seinen Auftritt vor heimischem Publikum über die 1500m Freistil bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin nicht auf die leichte Schulter.

In 14:57,30 Minuten schwamm der 21-Jährige souverän unter die 15-Minuten-Marke und feierte damit seinen zweiten Titel der Wettbewerbe in Berlin. "Ich habe mich schon darauf konzentriert, dass es ein wenig schnell wird und wollte hier keinen abbaden. Das wäre unsportlich gewesen", meinte Wellbrock nach dem Rennen, in dem er die Hälfte seiner Konkurrenten überrundete und mehr als eine halbe Minute Vorsprung vor den weiteren Medaillengewinnern hatte. Platz zwei ging an Christian Keber (15:32,51) vor dem erst 16-jährigen Cedric Büssing (15:50,19).

Wellbrock hatte beim 1500m-Rennen schon die 200m Freistil in den Knochen, deren Finale weniger als 30 Minuten vor der Langstrecke stattfanden. In 1:49,88 Minuten blieb er hier unter der 1:50er Marke und schwamm gegen die Nationalmannschaftskollegen auf Platz sieben. "Es war eine schöne Herausforderung", meinte Wellbrock nach dem Rennen. "Ich hab die 200 Kraul von vorn herein bei den 1500m schon ordentlich gemerkt. Aber es hat nichts desto trotz Spaß gemacht."

Den Titel im 200m-Finale hatte sich Poul Zellmann gesichert. Mehr zu den 200m-Events vom Samstag gibt es hier: Mit 15 Jahren zum Meistertitel: Zoe Vogelmann feiert Gold in Berlin

Die Zusammenfassung der heutigen 50m-Finals gibt es hier: Anna Elendt nicht zu stoppen! Diesmal wackelte der Deutsche Rekord

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