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(01.08.2019) Die deutschen WM-Schwimmer sind wieder auf Titeljagd! Nach den Weltmeisterschaften in Korea gibt es keine Pause, sondern stattdessen geht es direkt wieder bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin zur Sache. Damit bietet sich den Underdogs und Youngsters die Gelegenheit, den mit WM- und Reisestrapazen startenden WM-Teilnehmern ein Schnippchen zu schlagen. Direkt am ersten Tag der Schwimm-DM 2019 nutzte heute die jungen Karlsruherin Giulia Goerigk ihre Chance.

Über die 400m Lagen musste sich Routinier Franziska Hentke auf ihrer Nebenstrecke in 4:47,82 Minuten klar der Junioren-EM-Finalistin geschlagen geben. Die 16-Jährige holte in 4:44,33 Minuten den ersten Meistertitel ihrer Karriere. Auf dem dritten Rang schlug die Essenerin Kathrin Demler in 4:48,58 Minuten an. 

Die weiteren WM-Schwimmer fuhren mehrere Siege ein. Den ersten Einzeltitel der Schwimm-DM 2019 hatte sich kurz zuvor der Essener Poul Zellmann gesichert. Auf der letzten Bahn schob er sich noch auf Platz eins und schlug in 4:19,36 Minuten mit anderthalb Sekunden Vorsprung auf den Magdeburger Marius Zobel (4:20,85) an, der zur Staffelabsicherung in Korea ebenfalls zum Team gehörte, aber ohne Einsatz blieb. Knapp dahinter holte Felix Ziemann (4:21,20) vom SC Wiesbaden die Bronzemedaille. 

Über die 1500m Freistil ließ sich die Vize-Weltmeisterin Sarah Köhler die Butter nicht vom Brot nehmen. In 16:03,35 Minuten schwamm die in Magdeburg trainierende Frankfurterin zu einem kontrollierten Sieg vor Celine Rieder (16:34,82) und Jeannette Spiwoks (16:39,58). Mehr dazu gibt's hier: Mit Jetlag zum Titel: Sarah Köhler siegt in "entspannten" 16:03min

Im WM-Tempo war Christian Diener unterwegs. Über die 200m Rücken blieb er in 1:57,39 Minuten nur knapp über seiner Zeit aus dem WM-Halbfinale (1:57,33) und schnappte sich damit heute klar den Meistertitel. Im Kampf um die weiteren Medaillen fing der Neuköllner Ole Braunschweig in 2:00,42 Minuten seinen Trainingskollegen Andreas Wiesner (2:00,71) ab. 

Auch über die 100m Schmetterling der Herren setzte sich der WM-Schwimmer durch. Marius Kusch blieb in 52,40 Sekunden zwar fast eine Sekunde über seinen bei den Weltmeisterschaften gezeigten Zeiten, konnte damit aber Ramon Klenz (52,62) und seinen WM-Team-Kollegen Alexander Kunert (53,32) hinter sich halten.

Bei den Damen war die WM-Halbfinalistin Angelina Köhler über diese Strecke in Berlin nicht am Start. Die Universiade-Dritte Lisa Höpink nutzte ihre Chance und sicherte sich in einem spannenden Finale in 58,76 Sekunden den Meistertitel über die 100m Schmetterling. Damit hielt die Essenerin knapp Aliena Schmidtke vom SC Magdeburg um 13 Hundertstel hinter sich. Dritte wurde mit Marie Pietruschka (1:00,18) eine weitere Teilnehmerin der WM 2019. Die Leipzig Kraulspezialistin verbesserte ihre persönliche Bestleistung über diese Nebenstrecke in Berlin um satte drei Sekunden. 

Zum Abschluss des Finaltages standen noch zwei Staffelentscheidungen auf dem Programm. Wie schon in der 4x200m Mixedstaffel am Morgen setzten sich am Nachmittag auch bei den Herren über diese Strecke die Schwimmer aus Neckarsulm durch. In 7:20,03 Minuten schlugen sich klar vor den Teams der SG Essen (7:24,05) und der SSG Saar Max Ritter (7:28,85) an. Kurz darauf sorgten die Damen aus Neckarsulm für einen Doppelsieg und holten über die 4x100m Freistil wie zuvor die NSU-Männer auf der doppelten Strecke den Titel. Nachdem sie im ersten Lauf in 3:47,66 Minuten vorgelegt hatte, kam die Konkurrenz nicht mehr an diese Zeit heran. Die SG Essen (3:48,29) und der SC Wiesbaden (3:51,00) holten Silber und Bronze.

Die wichtigsten Links zur Schwimm-DM 2019

Bilder der Schwimm-DM 2019: Thesportpicturepage