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(27.07.2019) Eine der jüngsten im deutschen Team sorgt bei der Schwimm-WM 2019 für die größte Überraschung. Nachdem sich die erst 17-jährige Anna Elendt bei den Weltmeisterschaften im koreanischen Gwangju heute unerwartet für das Halbfinale über die 50m Brust qualifizieren konnte, legte sie dort noch einen drauf.

In 31,10 Sekunden steigerte Elendt ihre persönliche Bestleistung und damit den Deutschen Altersklassenrekord noch einmal klar um 1,4 Zehntelsekunden und erkämpfte sich damit Platz acht, nur eine Hundertstel vor der Weißrussin Alina Zmushka. Die schnellste Zeit des Feldes lieferte US-Star Lilly King in 29,84 Sekunden ab. 

"Ich bin einfach nur sprachlos", meinte die überglückliche Darmstädterin nach ihrem Rennen. "Es wurde mit jedem Tag besser." Und noch ist die WM für sie ja nicht vorbei. Am Sonntag steht Elendt nun vor einem Luxusproblem, das sonst eher Leute wie Sarah Sjöström und Caeleb Dressel betrifft: Mehrere Starts an einem Tag. Neben dem Endlauf über die 50m Brust steht für sie nämlich noch der Einsatz in der deutschen Lagenstaffel mit dem Vorlauf und einem möglichen Finale auf dem Programm. "Ich muss jetzt erstmal schauen, wie ich das morgen mache." 

Wie man so etwas erledigt, konnte sich Elendt im heutigen Abschnitt live anschauen: Nur etwa 15 Minuten nachdem sich Sarah Sjöström zum dritten Mal hintereinander den WM-Titel über die 50m Schmetterling gesichert hatte, stand die Schwedin erneut auf dem Block und ließ erneut keine Zweifel aufkommen. In 24,05 Sekunden lieferte sie über die 50m Freistil die schnellste Zeit des Halbfinals ab.

Fast genauso schnell war der Russe Kliment Kolesnikov im Halbfinale über die 50m Rücken. Der Europameister und Weltrekordhalter buchte in 24,35 Sekunden die Finalbahn vier.

Die Zusammenfassung der heutigen Finals gibt es hier: Caeleb Dressel: Dreimal Gold und ein Weltrekord als Zugabe

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Die Links zur Schwimm-WM 2019 

WM-Bilder: Alibek Käsler / swimsportnews