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(23.07.2019) Das deutsche Team hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Gwangju den ersten Dämpfer verpasst bekommen: Nachdem Florian Wellbrock im Freiwasser vor wenigen Tagen noch den WM-Titel über die 10km feiern konnte, verpasste es der Magdeburger den Schwung mit hinein in die Beckenwettbewerbe zu nehmen. Über die 800m Freistil schied Wellbrock am Dienstag überraschend auf Platz 17 aus.

In 7:53,75 Minuten blieb er mehr als zehn Sekunden über seinem Deutschen Rekord, den er erst im April in Stockholm aufgestellt hatte. Wellbrock, der sich nach dem Vorlauf nicht selbst gegenüber den Medien äußern wollte, sei einfach nicht ins Rennen rein gekommen, hieß es später von Seiten des Deutschen Schwimm-Verbandes. Man werde nun analysieren, woran es gelegen habe. Gesundheitliche Probleme haben keine Rolle gespielt. Erste Erklärungsansätze hatte Wellbrocks Trainer Bernd Berkhahn etwa eine Stunde nach dem Rennen parat: Coach Bernd Berkhahn: "Florian ist nicht gerutscht"

Im Sandwich zwischen Titelverteidiger Gabriele Detti und 1500m-Olympiasieger Gregorio Paltrinieri hatte Wellbrock zunächst mitziehen können, musste aber nach der Hälfte des Vorlaufs abreißen lassen. Nach 500m gingen seine 50m-Zwischenzeiten schlagartig um eine halbe Sekunde und später noch mehr nach oben.

Die Qualifikation fürs Finale verfehlte Wellbrock letztlich um deutliche 5,63 Sekunden. Den rettenden achten Platz sicherte sich in dem äußerst schnellen Feld der Chinese Sun Yang in 7:48,12 Minuten. Vorlaufbester wurde Paltrinieri in 7:45,70 Minuten.

Wellbrock und sein Coach Bernd Berkhahn haben durch das Vorlaufaus nun bis Samstag Zeit, ihre Schlüsse aus der heutigen Leistung zu ziehen. Dann stehen für den 21-Jährigen in Gwangju die 1500m Freistil auf dem Programm.

Zuvor hatte bereits der WM-Neuling David Thomasberger über die 200m Schmetterling den Sprung in die nächste Runde verpasst. Mehr dazu hier: Schwimm-WM | Wellbrock ratlos - Vorlaufaus auf Platz 17  

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WM-Bilder: Alibek Käsler / swimsportnews