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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Schwimm-WM 2019 wird präsentiert von Smit Sport 

(13.07.2019) Der Europameister ist nun auch Weltmeister: Zum Auftakt der Schwimm-WM 2019 hat sich der Ungar Kristof Rasovszky den ersten Titel der Wettbewerbe in Südkorea gesichert. Über die 5km-Strecke ließ er seinen Gegnern im Meer vor dem Küstenort Yeosu keine Chance.

Bereits im ersten Rennviertel hatte sich der 22-Jährige an die Spitze des Feldes gesetzt und diese bis auf wenige Ausnahmen auch bis zum Ende behalten. Etwa 600 Meter vor dem Finish machte er seinen entscheidenden Antritt und löste sich vom Pulk. Ab diesem Moment konnte die Konkurrenz ihm nicht mehr folgen und nach 53:22,1 Minuten erreichte Rasovszky das Ziel mit fast zehn Sekunden Vorsprung.

Deutlich enger ging es im Kampf um die weiteren Podestplätze zu. Der Franzose Logan Fontaine (53:32,2) und Eric Hedlin (53:32,4) aus Kanada setzten sich hier durch. Beide hatten ebenso wie Rasovszky über weite Teile des Rennens im engen Spitzenfeld gelegen.

Die deutschen Schwimmer verpassten es zum Auftakt der Schwimm-WM sich Platzierungen unter den Top Ten zu sichern. Niklas Frach beendete nach 53:41,8 Minuten sein erstes Rennen bei einer Schwimm-Weltmeisterschaft auf einem beachtlichen 18. Platz nur sechs Sekunden hinter dem Zehnten. Etwa zur Hälfte des Rennens hatte sich der Wetzlarer sogar zeitweise unter den besten Fünf wiedergefunden. Sein Teamkollege Sören Meißner (53:43,1) aus Würzburg landete auf Rang 23. Für den Österreicher David Brandl gab es Platz 32 im Feld der 61 Athleten.

„Platz 18 ist ganz ok für den ja noch wirklich jungen Niklas Fach. Das war sicher eine gute Erfahrung hier bei der WM-Premiere für ihn. 
Von Sören hätte ich sicher ein wenig mehr erwartet, aber er sagt, gerade in den ersten zwei Runden hatte er relativ viel Schläge abbekommen“, erklärte Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz.

Nachdem die Herren den Anfang gemacht haben, sind in der kommenden Nacht (MEZ) die Damen an der Reihe und hier geht es um Olympia-Tickets: Die besten zehn Athletinnen des Rennens über die 10km qualifizieren sich für Tokio 2020. Mehr als 60 Schwimmerinnen wollen ihr Glück versuchen und auch die beiden Deutschen Leonie Beck und Finnia Wunram haben die Olympiastartplätze im Blick. Los geht es am Sonntag um 1 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.

Die Links zur Schwimm-WM 2019