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(01.07.2019) Von Mittwoch bis Sonntag wollen es die Spitzentalente des Kontinents mal wieder krachen lassen. Bei den Junioren-Europameisterschaften in Kasan (Russland) werden hunderte junge Top-Athleten aus Dutzenden Ländern an den Start gehen. Der Deutsche Schwimm-Verband schickt bei der Junioren-EM 27 vielversprechende Nachwuchskräfte an den Start.

Einige von ihnen dürften auch im Kampf um die Medaillen vorn mitmischen. Gute Chancen darf sich so zum Beispiel Isabel Gose ausrechnen, die als Titelverteidigerin über die 200m Freistil nach Russland fliegt und die Junioren-EM als Formtest für die bevorstehenden Weltmeisterschaften der Erwachsenen Ende Juli nutzen kann. Die Heidelbergerin wird in Kasan über die 50, 100, 200 und 400m Freistil an den Start gehen. Über die letzteren beiden Strecken tritt sie sogar mit den schnellsten Meldezeiten des gesamten Feldes an.

Gleiches gilt für die Berlinerin Maya Tobehn über die 100m Freistil. Über die 200m Lagen darf sich Zoe Vogelmann Medaillenchancen ausrechnen und auch den ebenfalls für die Schwimm-WM 2019 nominierten Rafael Miroslaw sollte man bei seinen Starts über die 100 und vor allem 200m Freistil auf dem Zettel haben. Als Top-Favorit über die 50 und 100m Freistil tritt Artem Selim erstmals für Deutschland auf internationaler Bühne an. Er steht zwar aktuell ohne Meldezeit in den Startlisten, reist aber als schnellster europäischer Junior des Jahres nach Russland. Auch Lukas Märtens, Luca Nik Armbruster oder zum Beispiel Sven Schwarz dürften ihre internationalen Konkurrenten kräftig ärgern können.

Und da sind durchaus ein paar Hochkaräter dabei: Aus Russland wird unter anderem Andrei Minakov vor heimischem Publikom starten. Der Youngster schmetterte zuletzt im Dezember über die 100m Schmetterling in 50,13 Sekunden einen Junioren-Weltrekord auf der Kurzbahn und wird in wenigen Wochen auch bei der Schwimm-WM starten. Gleiches gilt für die Italienerin Benedetta Pilato, die vor kurzem über die 50m Brust mit ihren erst 14 Jahren eine der schnellsten Leistungen aller Zeiten ablieferte, oder auch ihren Landsmann Thomas Ceccon, der über die 50m und 100m Rücken, die 50m Schmetterling und die 100m Freistil mit den schnellsten Meldezeiten in Russland antritt. Ebenfalls mit von der Partie ist ein "alter Bekannter" in deutschen Nachwuchskreisen: Der lange Zeit in Thüringen lebende und trainierende Josif Miladinov wird bei der Junioren-EM für sein Heimatland Bulgarien auf Medaillenjagd gehen.

Insgesamt ist es durchaus harte Konkurrenz, doch auch das deutsche Team muss sich nicht verstecken. Bei der JEM 2018 holte die Auswahl von Junioren-Bundestrainer Mitja Zastrow ingesamt 16 Medaillen - fleißiger waren nur Russland und der damalige Gastgeber Ungarn. Ein ähnliches Ergebnis dürfte auch in diesem Jahr im Bereich des Machbaren liegen, zumal es für die DSV-Talente auch um die Qualifikation für die Ende August anstehende Junioren-WM 2019 geht. Wer es über eine olympische Einzelstrecke unter die Top 4 bzw. in einer (olympischen) Staffel aufs Podest schafft, der darf seine Saison noch um ein paar Wochen verlängern und dann nicht nur gegen die kontinentale sondern auch die weltweite Konkurrenz antreten.

Das deutsche Team für die Junioren-EM 2019:

Frauen (14): Giulia Goerigk (SGR Karlsruhe, 200/400 m Lagen), Isabel Gose (SV Nikar Heidelberg, 50/100/200/400 m Freistil), Malin Grosse (SGS Hannover, 200 m Brust), Magdalena Heimrath (SC Chemnitz 1892, 200 m Brust), Kim Emily Herkle (SV Cannstatt, 200 m Brust), Rosalie Kleyboldt (SC Wiesbaden, 100 m Freistil), Jasmin Kroll (SV Spandau 04, 50 m Freistil), Lena Riedemann (SV Halle Saale, 100 m Rücken), Emily Roloff (Berliner TSC, 100 m Schmetterling), Marlene Sandberg (SSC Berlin-Reinickendorf, 1500 m Freistil), Maya Tobehn (Berliner TSC, 100/200 m Freistil, 200 m Lagen), Zoe Vogelmann (SV Nikar Heidelberg, 100 m Freistil, 200 m Lagen), Annalena Wagner (SG Mittelfranken), Katharina Wrede (SSG Braunschweig, 50 m Freistil)

Männer (13): Luca Nik Armbruster (SG Dortmund, 100 m Schmetterling), David Erbes (AMTV-FTV Hamburg, 50 m Freistil), Louis Dramm (Dresdner Delphine), Marvin Dahler (VfL Sindelfingen), Björn Kammann (AMTV-FTV Hamburg, 200 m Schmetterling), Philipp Kress (SG Poseidon Eppelheim), Lukas Märtens (SC Magdeburg, 100/200 m Rücken, 200/400/1500 m Freistil), Rafael Miroslaw (SG HT16 Hamburg, 100/200 m Freistil), Yannick Plasil (SG Gladbeck/Recklinghausen, 200 m Schmetterling), Danny Schmidt (SG Frankfurt, 400 m Lagen), Georg Schubert (Dresdner SC 1898), Sven Schwarz (W98 Hannover, 800/1500 m Freistil), Artem Selin (Nübad Flipper, 50/100 m Freistil).