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Neuzugang im Sortiment der Wettkampfanzüge mit der Drei-Diamanten-Marke: Mit dem Powerskin Carbon Air² bringen die Schwimmartikel-Experten von arena die Nachfolger für die mittlerweile vier Jahre alte Carbon Air Serie auf den Markt. Durch seine Verarbeitung soll der Carbon Air² perfekt sitzen und leicht sein wie Luft.

Ob da wirklich etwas dran ist, haben der mehrfache Deutsche Meister David Thomasberger und die Deutsche Staffelmeisterin Lia Neubert von der SSG Leipzig unter die Lupe genommen und den arena Powerskin Carbon Air² für euch und uns getestet.

Material und Passform:

Wie schon bei seinem Vorgänge setzt arena auch bei der Neuauflage des Carbon Air auf Carbon-Fäden, die horizontal in das Gewebe aus Polyamid und Elasthan eingenäht wurden. Sie sollen dem Anzug Flexibilität und angenehme Kompression verpassen. Neu ist nun aber, dass der Suit aus nur einem Stück Stoff mit einer einzigen Rückennaht besteht. Zudem soll ein neues dreiteiliges Lining eine größere Bewegungsfreiheit bei geringerem Gewicht bieten. Tatsächlich bestätigen unsere Tester, dass sich das äußerst dünne Material quasi wie eine zweite Haut anfühlt. "Man merkt kaum, dass man einen Anzug an hat", meinte so zum Beispiel Lia. Zudem ist der Stoff ausgesprochen dehnbar, was das sonst oft langwierige Anziehen des Wettkampfanzuges deutlich vereinfacht. Auch die Jammer für die Herren sitzt gut - für langbeinige Athleten könne sie aber durchaus ein, zwei Zentimeter länger sein, so die Anmerkung unseres Testers David. Insgesamt fallen sowohl Hose als auch Anzug tendenziell eher etwas größer aus als andere Modelle.

Gefühl beim Schwimmen:

Im Wasser verbindet der Carbon Air² Kompression auf der einen Seite und Flexibilität auf der anderen Seite. Gerade Brustschwimmer sollten sich die Jammer einmal anschauen, da sie sehr gute Bewegungsfreiheit für die Beine bietet. Dies wurde beim Vorgängermodell, dem Carbon Air, von so manchem noch bemängelt, wie wir nach der Markteinführung 2015 in einem Test für das swimsportMagazine feststellen konnten. Trotz dieser Flexibiltät bietet das Material auch die von Wettkampfanzügen erwartete Kompression. Bei der Wende "schnappt" der Anzug so zum Beispiel nach dem Anhocken wieder in Ausgangsposition zurück, hilft also bei der Streckbewegung. Unsere Tester attestieren dem Carbon Air² zudem eine spürbar unterstützende Wirkung für eine hohe Wasserlage. Durch das leichte Material und die sehr gute Passform wird das Tragen des Anzugs auch bei längeren Wettkampfeinsätzen nicht unangenehm.

Performance:

Hightech-Schwimmanzüge kosten nicht gerade wenig Geld, doch im Wettkampf können sie einen gehörigen Unterschied machen. Das haben auch unsere Tester gespürt. Sie haben im Training mehrere Strecken mit dem Material von arena im Vergleich zu herkömmlicher Schwimmmode absolviert und waren jeweils signifikant schneller. Im Schnitt brachte der Anzug bzw. die Hose mehrere Zehntel auf 50m. Damit befinden wir uns im oberen Bereich der Werte, die wir bereits bei Tests mit anderen Suits feststellen konnten.

Design:

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. arena geht beim neuen Powerskin Carbon Air² hierbei auf Nummer sicher: Es gibt sowohl die Damen- als auch die Herren-Variante in einer durchgehenden blauen oder einer schwarzen Version. Ein Farbakzent wird lediglich durch das Markenlogo gesetzt. Beim Tragen hat das Material zudem einen interessanten, leicht silbrigen Glanz. Dem einen gefällt diese schlichte Aufmachung, manch anderer hätte aber vielleicht auch etwas mehr fürs Auge erwartet, wie man es von dem einen oder anderen Modell von arena kennt. Die Marke hat in den vergangenen Jahren aber des Öfteren weitere Designvarianten nachgeschoben - vielleicht wird es auch vom Carbon Air² noch Special Editions geben. 

Fazit:

Der Carbon-Air² wurde für Wettkampfschwimmer, insbesondere für die Altersgruppe von 15 bis 25 Jahren, entwickelt, die einen Wettkampfanzug suchen, der ihre Bedürfnisse nach Passform, Komfort und Bewegungsfreiheit berücksichtigt. Unser Test hat gezeigt, dass das gerade in diesen Punkten durchaus gelungen ist. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen wurden dafür kleinere Mängel behoben. Durch sein leichtes Material und die ausgeprägte Flexibilität eignet sich das Material auch sehr gut bei mittleren und längeren Strecken. Zur Markteinführung gibt es die Anzüge nun zum gleichen Preis wie die einst ihrer Vorläufer: Die Jammer kostet etwa 200 Euro, die Damenanzüge schlagen ungefähr mit 320 Euro zu Buche.


HINWEIS:

Den Carbon Air² erhaltet ihr unter anderem beim swimsportnews-Partner SMIT SPORT. Dort gibt es sowohl die Varianten für die Damen als auch die Herrenjammer versandkostenfrei. 

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