12. Februar 2026

Ein 13-jähriger Australier hat bei einem Vorfall vor der Küste seines Heimatlandes außergewöhnliche Ausdauer und Entschlossenheit bewiesen: Austin Applebee schwamm rund vier Kilometer durch das offene Meer, um Hilfe für seine Familie zu holen. 

Gemeinsam mit seiner Mutter und zwei jüngeren Geschwistern war er mit einem Kajak und Paddleboards unterwegs, als die Familie durch Wind und Strömung aufs offene Meer hinausgetrieben wurde. Die eigenständige Rückkehr an die Küste – scheinbar unmöglich. 

Auf Initiative der Mutter entschloss sich Austin, Hilfe zu holen. Zunächst versuchte er, mit dem aufblasbaren Kajak zurück zur Küste zu gelangen. Nach kurzer Zeit ließ er dies jedoch zurück und setzte seinen Weg schwimmend fort. Auch seine Rettungsweste legte Austin ab, da sie ihn beim Schwimmen einschränkte. 

"Die Wellen sind riesig, und ich habe keine Rettungsweste an. ... Ich habe mir immer wieder gesagt: Einfach weiterschwimmen, einfach weiterschwimmen", schilderte der nun als Held gefeierte Teenager später. 

Rund vier Stunden war Austin im Wasser. Nach Erreichen des Strandes lief er noch etwa zwei Kilometer weiter, bevor er die Handtasche seiner Mutter fand und die Polizei alarmierte. Die Rettungskräfte starteten daraufhin eine Suche, die schließlich zum Erfolg führte: Die Mutter und beide Geschwister wurden nach mehr als zehn Stunden im Wasser mithilfe eines Helikopters geborgen. Happy End also!