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(18.01.2019) Vor wenigen Wochen kündigte der Schwimm-Weltverband FINA an, mit der neuen "Champions Swim Series" in diesem Jahr eine neue Wettkampfreihe starten zu wollen. Nun stehen die Austragungsorte und Termine fest.

Los geht es mit der Langbahn-Serie, bei der es insgesamt um fast vier Millionen US-Dollar an Prämien gehen soll, in Guangzhou (China) am 27. und 28. April. Weiter geht es am 11. und 12. Mai in Budapest und Indianapolis (USA) bildet am 31. Mai und 1. Juni den Schlusspunkt.

Geschwommen wird bei den Meetings ein abgespecktes Wettkampfprogramm. Auf dem Plan stehen alle 50, 100 und 200m-Strecken sowie die 400m Lagen. Für jeden Einzelsieg soll es 10.000 US-Dollar geben (2. 8000 / 3. 6000 / 4. 5.000). Auch das Teilnehmerfeld für die Champions Swim Series ist stark begrenzt.

Nur Athleten, die eine Einladung vom Weltverband erhalten haben, können bei den Events starten. Die Auserwählten stehen bereits fest. Insgesamt 45 Herren und 37 Damen wurden von der FINA als würdig befunden. Eine namentliche Liste der Athleten veröffentlichte der Weltverband nicht. Die Einladungen wurden stellvertretend an die jeweiligen nationalen Schwimmverbände geschickt. Für die eingeladenen Athleten gibt es nicht nur satte Prämien sondern der Weltverband übernimmt auch Reisekosten und zahlt nicht bezifferte Antrittsprämien.

Die Idealvorstellung der FINA sieht so aus, dass der jeweils amtierende Olympiasieger, Weltmeister, Weltrekordhalter und Weltjahresbeste einer Strecke gegeneinander antreten. Neben den Champions seien auch die weiteren Medaillengewinner der zurückliegenden WM 2017 und Olympischen Spiele 2016 eingeladen.

Dabei machte der Weltverband keine Angaben dazu, wie dies gehandhabt werden sollte, wenn der jeweilige Titelinhaber nicht mehr aktiv ist oder schlicht keine Zeit bzw. Lust hat bei einem derartigen Wettkampf dabei zu sein - oder es sich dabei um ein und dieselbe Person handelt. Ob das sich Format in der Praxis bewährt werden wir ab Ende April sehen können.

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