Medisports Network

20% sparen mit der neuen Swimfreak-Box! Stylische Schwimmbrille, Schwimmsachen und mehr in einem Paket! Gibt's NUR BIS SONNTAG hier: Swimfreak Box Nr. 15

 

(29.12.2014) Neben den Europameisterschaften in Berlin hatte das Schwimm-Jahr 2014 noch einige weitere Highlights zu bieten. Wir blicken auf die wichtigsten Entwicklungen und beeindruckendsten Leistungen der vergangenen zwölf Monate im internationalen Schwimmsport:


Michael Phelps - Glänzendes Comeback, dunkler Absturz

Für die Fans von Michael Phelps hatte das Warten im Jahr 2014 ein Ende: Der Rekord-Olympiasieger gab sein Comeback nach anderthalbjähriger Wettkampfpause und war sofort wieder mitten drin in der Weltspitze. Mit einem Sieg bei den Panpazifischen Meisterschaften über die 100m Schmetterling krönte er die Comeback-Saison.

Doch es folgte ein düsterer Herbst für den Schwimmstar. Phelps wurde mit Alkohol am Steuer erwischt. Der Verband sperrte ihn für ein halbes Jahr und schmiss ihn aus dem Team für die Schwimm-WM 2015. Vor Gericht entging Phelps nur knapp einer Gefängnisstrafe. Ein erneutes Ende der sportlichen Laufbahn soll dieser Rückschlag jedoch nicht werden: Im kommenden Jahr will Phelps im Wettkampfbecken wieder angreifen.

Katie Ledecky - Goldmedaillen und Weltrekorde am Fließband

Für US-Sternchen Katie Ledecky ging es in ihrem Karriereweg auch im Jahr 2014 nur weiter bergauf. Dabei waren es nicht nur ihre fünf Goldmedaillen bei den Panpazifischen Meisterschaften, mit denen sie glänzen konnte. Vor allem durch ihre zum Teil unglaublichen Weltrekordleistungen zog die 17-Jährige in den vergangenen zwölf Monaten die Aufmerksamkeit auf sich. Über die 400, 800 und 1500m Freistil stellte Ledecky neue Weltrekorde auf. Zum Teil knackte sie die Bestmakren gleich mehrfach. Seit Schwimmlegende Janet Evans ist sie nun die erste Schwimmerin, die über die drei langen Freistilstrecken die Weltrekorde hält.

Adam Peaty - Die Überraschung aus Großbritannien

Einer der Newcomer des Jahres ist der junge Brite Adam Peaty. Mit Spitzenleistungen bei zwei Höhepunkten gelang ihm im Sommer der Sprung in die Weltelite. Zunächst überraschte er bei den Commonwealth Games in Glasgow. Über die 100m Brust sicherte er sich die Goldmedaille und ließ dabei sein großes Vorbild, den südafrikanischen Olympiasieger Cameron van der Burgh, hinter sich. Nur wenige Wochen später war Peaty bei den Europameisterschaften im Einsatz und ließ hier das Berliner Publikum jubeln. Mit einem Weltrekord über die 50m Brust und insgesamt vier Goldmedaillen in der Tasche fuhr der 20-Jährige wieder nach Haus. Seine ganze Konzentration gilt nun den Olympischen Spielen 2016 in Rio, wie er im Interview in der neusten Ausgabe des swimsportMagazines erklärt.

Sun Yang - Vom Asienmeister zum Dopingsünder

Auch Chinas Superstar Sun Yang bestimmte in diesem Jahr die Schlagzeilen des Schwimmsportgeschehens, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Zunächst lief alles wie gewohnt und der Olympiasieger glänzte mit ingesamt drei Goldmedaillen bei den Asienspielen in Südkorea. Doch was damals noch keiner wusste: Nur wenige Monate vor seinen Erfolgen hatte Sun Yang eine positive Dopingprobe abgeliefert. Bei den nationalen Meisterschaften im Mai wurde er auffällig. Der chinesische Verband sperrte ihn für drei Monate, bei den Asienspielen hatte er die Sperre bereits abgesessen. Für Aufmerksamkeit sorgte dies vor allem, weil es erst im November also etwa ein halbes Jahr nach der positiven Dopingprobe, bekannt wurde.

Katinka Hosszu - Die Iron Lady schwimmt und schwimmt und schwimmt

Ein beeindruckendes Jahr hat auch Katinka Hosszu hinter sich. Die ungarische Spitzenschwimmerin erarbeitete sich bereits in den zurückliegenden Saisons den Ruf als Fleißbienchen, doch in diesem machte sie ihrem Titel "Iron Lady" mehr als je zuvor alle Ehren. Bei den Europameisterschaften in Berlin holte sie sechs Medaillen. Die Weltcup-Serie auf der Kurzbahn dominierte sie in einer beeindruckenden Art und Weise und auch bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften glänzte Hosszu mit insgesamt acht Medaillen. Hinzu kommen fast ein Dutzend Weltrekorde, die sie in diesem Jahr aufstellte. Wir sind gespannt, wie lange die Iron Lady auf dieser Erfolgswelle schwimmen kann und ob es in Rio endlich mit der erhofften Olympiamedaille klappt.