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(28.10.2018) Die mehrfache Deutsche Meisterin Jessica Steiger hat sich bei der Premiere der Smit Sport Opera Swim Classics in Wuppertal zur Queen der Schwimmoper gekrönt. Am letzten Wettkampftag konnte sie drei Strecken für sich entscheiden und damit ihre Gesamtausbeute auf sieben Goldmedaillen schrauben.

Die Gladbeckerin war am Sonntag über die 200m Lagen (2:13,79), die 200m Brust (2:25,19) und die 50m Brust (31,29) nicht zu schlagen. Zuvor hatte sie am Samstag bereits die 100m Lagen, Freistil und Brust sowie die 50m Schmetterling für sich entschieden. Insgesamt standen für Steiger an den zweieinhalb Wettkampftagen 14 Einsätze (Vorläufe und Finals) auf dem Programm. Mit ihren sieben Siege fuhr sie dabei die perfekte Ausbeute ein.

Wenn Jessica Steiger die Queen war, wurde Poul Zellmann zum King der Opera Swim Classics. Der Essener gewann am Sonntag die 200m Lagen (1:59,15) und die 200m Freistil in starken 1:46,71 Minuten. Damit stand Zellmann in der Schwimmoper ebenfalls insgesamt siebenmal ganz oben auf dem Podium. Er hatte die zuvor bereits die 400m, 800 und 1500m Freistil sowie die 400m Lagen und die 200m Rücken gewonnen - ein echtes Mammutprogramm für den Nationalschwimmer. 

Jenny Mensing sicherte sich in 1:00,55 Minuten den Sieg über die 50m Rücken und damit ihre zweite Goldmedaille in Wuppertal. Auch die doppelte Distanz hatte sie bereits für sich entschieden. Bei den Männern konnte Robin Backhaus die 100m Rücken in einem engen Finale nach 55,04 Sekunden mit nur vier Hundertsteln Vorsprung vor Alexander Bauch für sich entscheiden.

Über die 200m Brust war in Wuppertal kein geringerer als der amtierende Weltrekordhalter am Start. Marco Koch gewann seine Paradestrecke klar in 2:05,68 Minuten. Über die 50m Brust hatte er wenig später allerdings das Nachsehen. In 27,74 Sekunden musste sich Koch um 2,9 Zehntel dem Essener Max Pilger geschlagen geben. Eine souveräne Vorstellung zeigte zudem Kochs Frankfurter Teamkollegin Reva Foos. Über die 200m Freistil gewann die Staffel-Europameisterin in 1:57,88 Minuten.

Die Finals über die 100m Schmetterling gingen an Fleming Redemann (53,49) und Mareike Ehring (1:00,80). Über die 50m Freistil sprintete der Berliner Alexander Litke (22,90) zum Sieg.

Den Auftakt des Finalabschnitts hatte die ARENA Star Staffel gemacht. Neben den beiden Nationalschwimmern Jenny Mensing und Damian Wierling durften hier auch Leni Mund und Jakob Menkhaus, die Sieger eines Instagram-Gewinnspiels, mitmachen. Die vier schlugen über die 4x50m Lagen Mixed nach beachtlichen 1:56,97 Minuten an – das hätte im Ranking für einen Platz unter den Top Five gereicht, doch die Staffel schwamm natürlich außer der Wertung. Den Sieg sicherte sich das Gastgeberteam der SG Bayer in 1:49,75 Minuten.

Wierling war auch am Ende des Tages noch einmal im Einsatz. Im 1-gegen-1-Finale der SPEEDO 25m-Challenge setze sich der EM-Medaillengewinner nach 9,94 Sekunden gegen Fleming Redemann (10,58) durch. Für den Schlussakkord in der Schwimmoper sorgte dann Jessica Felsner, die zuvor nicht nur die 50m Freistil (25,03) gewann sondern sich im letzten Finale des Wettkampfes in 11,54 Sekunden die 25m-Challenge und die damit verbundenen 300€ Preisgeld sicherte. Insgesamt wurden in den zurückliegenden Tagen mehr als 5.000€ an Prämien für die offenen Finals sowie zahlreiche Sachpreise in den Jugendfinals ausgeschüttet. Eine zweite Auflage der Smit Sport Opera Swim Classics ist mit Blick auf 2019 bereits in Planung. Hier werden die Erfahrungen der diesjährigen Premiere in die Wettkampfgestaltung einfließen.

Die Links zu den Opera Swim Classics 2018:

swimsportnews und swimsportMagazine begleiten die Smit Sport Opera Swim Classics als offizieller Medienpartner. Wir werden euch über die neusten Entwicklungen rund um das neue Event auf dem Laufenden halten.

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