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(07.04.2018) Mit geschichtsträchtigen Leistungen ging heute der dritte Tag der Commonwealth Games 2018 über die Bühne. Über die 200m Schmetterling machte Chad le Clos das Triple komplett: Zum dritten Mal hintereinander holte er sich bei den Wettbewerben im australischen Gold Coast nach 2010 und 2014 den Titel über seine Paradestrecke.

In 1:54,00 Minuten und neuem Commonwealth Rekord war der Südafrikaner dabei gut zwei Sekunden schneller als der Australier David Morgan (1:56,36). Le Clos ist damit die ersten Schwimmer, dem es gelang, ein und dieselbe Strecke bei drei aufeinanderfolgenden Commonwealth Games für sich zu entscheiden. Bisher hatte nur der Australier Geoff Huegill drei Titel über eine Strecke geholt (100m Schmetterling), allerdings bei den Spielen 1998, 2002 und mit einer Pause später 2010 noch einmal.

Auch Adam Peaty ist ein Kandidat für einen solchen Hattrick. Die ersten zwei Schritte dahin hat er bereits gemacht. Über die 100m Brust schwamm Peaty heute zum zweiten Mal in Folge zum Titel. Der Weltrekordhalter verpasste zwar den im Halbfinale aufgestellten Games-Rekord um gut zwei Zehntel und blieb in 58,84 Sekunden auch deutlich über seiner absoluten Bestmarke (57,13), die er bei den Olympischen Spielen von Rio aufgestellt hatte. Dennoch gewann er das Finale klar vor seinem Landsmann James Wilby, der in 59,43 Sekunden anschlug.

In den weiteren Finals lieferten die Aussie-Girls mal wieder eine starke Teamleistung ab. Über die 4x200m Freistil holten Emma McKeon, Brianna Throssell, Leah Neale und die erst 17-jährige Ariarne Titmus in 7:48,04 Minuten und neuem Veranstaltungsrekord souverän einen weiteren Sieg für ihr Land.

Ihre Teamkollegin Cate Campbell bewies im Einzel über die 50m Freistil ein weiteres Mal, dass sie zu den absoluten Top-Sprinterinnen der Welt gehört. Sie schwamm in 23,78 Sekunden nicht nur deutlich zu Gold, sondern verbesserte ihren eigenen Verantstaltungsrekord um eine Zehntelsekunde. Campbells Schwester Bronte gewann in 24,26 Sekunden Silber. 

Über die 100m Rücken schwamm die Weltmeisterin Kylie Masse auf den ersten Platz. Die Kanadierin setzte sich knapp mit drei Hundertstel Sekunden Vorsprung gegen die Australierin Emily Seebohm durch. Ihre Zeit von 58,63 Sekunden war zudem ebenfalls neuer Games-Rekord.

Geschichte wurde heute auch über die die 200m Brust der Damen geschrieben: Hier gewann die Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker in 2:22,02 Minuten. Sie ist damit die erste Südafrikanerin überhaupt, die bei den Schwimmwettbewerben der Commonwealth Games Gold holen konnte.

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