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(05.04.2018) Derzeit versammeln sich in der australischen Stadt Gold Coast die besten Schwimmer des ehemaligen britischen Empires bei den Commonwealth Games. Und bereits am ersten Tag zauberten vor allem die australischen und kanadischen Schwimmerinnen echte Hammerzeiten ins Wasser.

Einen neuen Weltrekord konnten die Gäste des Optus Aquatic Centre über die 4x100m Freistilstaffel der Damen bestaunen. In 3:30,05 Minuten verbesserten die Gastgeberinnen um Shayna Jack, Cate und Bronte Campbell und Emma McKeon den Weltrekord um über eine halbe Sekunde! Besonders die Olympiasiegerin Cate Campbell sorgte als Schlussschwimmerin für ein echtes Ausrufezeichen. In 51,00 Sekunden schwamm sie sieben Zehntel schneller als der aktuelle Weltrekord der Schwedin Sarah Sjöström.

Auf den 200m Freistil beeindruckten vor allem die Youngsters. Die erst 17-jährige Kanadierin Taylor Ruck schwamm in neuem Games Record von 1:54,81 Minuten zu Gold. Die gleichaltrige Australierin Ariarne Titmus schlug nur vier Hundertstel hinter ihr an.

Im Halbfinale über die 100m Schmetterling schwamm die Australierin Madeline Groves ebenfalls einen neuen Games Record (57,22).

Die 400m Lagen gewann Aimee Willmott aus England in 4:34,90 Minuten. Bei den Männer konnten sich der australische Olympiasieger Mack Horton über die 400m Freistil in 3:43,76 Minuten vor seinem Landsmann Jack McLoughlin (3:45,21) durchsetzen.  Die 200m Brust entschied James Wilby aus England in 2:08,05 Minuten für sich.

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