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(14.12.2013) Am dritten und vorletzten Tag der Kurzbahneuropameisterschaft in Herning (Dänemark) gab es für die deutsche Mannschaft keine  Medaille zu bejubeln. Beste Platzierung war ein vierter Platz der 4x50m Freistil mixed Staffel. Zudem gab es einen Weltrekord, sowie zwei Championship Rekorde.


-Ohne Medaille endete der heutige Finalabschnitt für den DSV. Lediglich drei Hundertstel fehlten der 4x50m Freistil mixed Staffel an einer Medaille. Daniela Schreiber wurde auf den letzten Metern noch von den Niederländern abgefangen. Zuvor hatten Maximilian Oswald, Steffen Deibler und Dorothea Brandt die Staffel auf Platz zwei übergeben.

Den Sieg sicherte sich das russische Team vor den Italienern und Niederländern in neuer Weltrekordzeit von 1:29,53 Minuten. Die bisherige Bestmarke der Australier konnten die Russen um acht Hundertstel verbessern.

Zum Auftakt schwamm Sören Meißner über 1500 Meter Freistil auf Platz sieben. Er blieb beim Sieg des Ungarn Gergely Gyurta allerdings knapp über seiner Bestzeit. Die Plätze zwei und drei gingen an den Isländer Pal Joensen sowie Gabriele Detti aus Italien. Jakob Heidtmann ging in den langsameren Läufen an den Start und belegte am Ende Rang elf.

Auch die 400m Freistil der Frauen fanden mit deutscher Beteiligung statt. Zwar belegte Sarah Köhler nach dem Vorlauf noch Platz elf, da aber drei Britinnen unter den ersten Zehn waren und nur zwei Sportlerinnen pro Nation im Finale starten dürfen, rutschte die junge Frankfurterin noch ins Finale. Dort belegte sie Platz zehn und bestätigte ihre Zeit vom Vormittag (4:05,93). Es gewann Weltrekordhalterin Mireia Belmonte Garcia (3:56,14) vor Lotte Friis und Federica Pelegrini.

Lagenspezialistin Theresa Michalek (59,08) belegte über die 100m Lagen beim Sieg von Ruta Meilutyte(57,68) einen guten fünften Platz. Die Olympiasiegerin schlug nicht nur vor Weltrekordlerin Katinka Hosszu an, sondern stellte auch einen neuen Championship Rekord auf.

Über die 200m Schmetterling konnte sich Tim Wallburger (1:53,84) im Vergleich zum Vorlauf und fast eine halbe Sekunde steigern und wurde Achter. Zum Sieg schwamm überraschend Velimir Stjepanovic, der in 1:51,27 Minuten gestandene Größen wie Pawel Korzeniowski und Nikolay Skvortsov auf die Plätze verwies.

Die Halbfinals des Tages hatten für den DSV sowohl Licht als auch Schatten parat. Christian Diener (4.-51,28) und Philipp Heintz (8.-53,79) schafften den Sprung ins Finale und schwimmen morgen über 100m Rücken bzw. 100m Lagen um Edelmetall. Vize-Europameisterin Franziska Hentke musste um den letzten Finalplatz über 100m Schmetterling im Ausschwimmen gegen Svetlana Chimrova antreten. Felix Wolf (100m Rücken-Platz 17 in 52,41), Caroline Ruhnau (100m Brust-Platz 11 in 1:06,41) und Daniela Schreiber (100 Schmetterling-Platz 12 in 58,37) hingegen schieden aus.

Im Ausschwimmen um die Finalplätze über die 100m Schmetterling steigerte sich Franziska Hentke in 57,49 Sekunden und steht morgen im Finale. Zudem blieb sie nur gut 0,5 Sekunden über dem Deutschen Rekord von Antje Buschhulte.

Ohne deutsche Beteiligung fanden die Finals über 100m Freistil und 50m Brust der Herren, sowie die 50m Rücken der Damen statt. Hendrik Feldwehr (Brust), Doris Eichhorn und Julia Leigebel (Rücken) scheiterten im Halbfinale.

Unterdessen konnte Russland Position eins im Medaillenspiegel weiter absichern. Über 100m Freistil konnten Vladimir Morozov (45,96) und Daniil Izotov(46,41)einen russischen Doppelsieg feiern. Für ein weiteres Highlight aus russischer Sicht sorgte Yuliya Efimova. Nach ihrem Weltrekord über die 200m Brust schwamm sie über die halbe Distanz in 1:03,27 einen neuen Championship Rekord.

Auf den Sprintdistanzen sicherten sich Damir Dugonjic und Simona Baumrtova die Siege. Der Slowene gewann die 50m Brust in 26,21 Sekunden vor dem Franzosen Giacomo Perez Dortona (26,55) und Barry Murphy (26,56) aus Irland. Die Tschechin siegte über 50m Rücken in 26,26 vor Aleksandra Urbanczyk (26,31) aus Polen und der Schwedin Michelle Coleman (26,67).